The Culling startet mit kuriosem Geschäftsmodell einen neuen Versuch

Überraschend wurde die Rückkehr von The Culling, des Nahkampf-orientierten Battle Royale-Titels von Xaviant Games angekündigt.

Das Geschäftsmodell, dass dieses mal zum Einsatz kommt, ist allerdings mehr als fragwürdig.

Ein Rückblick auf den Werdegang von The Culling

Ein kurzer Rückblick auf die bisherigen Geschehnisse um das Franchise: The Culling war einer der Battle Royale-Titel, der einige Alleinstellungsmerkmale besaß – seien es Aufmachung als makabere Gameshow, der Nahkampf-Fokus oder das Crafting.

Anstatt aber am Spiel weiterzuarbeiten stellte Entwickler Xaviant die Arbeiten kurz nach dem Full-Release ein und arbeitete stattdessen an einem Nachfolger.

The Culling 2 beschnitt das Spiel dann allerdings um so ziemlich alles, was dessen Community so an dem Titel mochte und orientierte sich eher an den Größen des Genres.
Schon beim Release sagten viele dem Spiel keine lange Lebensdauer vorraus – und wenig später wurde der Titel eingestellt.

Unter dem Namen The Culling: Origins versuchte der Entwickler dann aber nochmal einen Neustart des Ursprungstitels als Free-to-Play-Titel, aber nach dem Release im September 2018 war für diesen dann im Mai 2019 auch schon wieder Schluss.

Kurioses Geschäftsmodell

Nachdem es in den letzten Monaten einige eher zusammenhangslose Lebenszeichen auf dem Twitter-Kanal des Spiels gab, gab es gestern die Ankündigung, dass The Culling: Origins nochmal wiederbelebt wird.

Das Geschäftsmodell hinter dem Neustart verblüfft allerdings und wirft viele Fragen auf.

Wer The Culling noch nie gespielt hat, wird zur Kasse gebeten, diesmal gibt es also kein Free2Play.
Immerhin: Als Besitzer des Originals oder Spieler der Free2Play-Phase müsst ihr das Spiel nicht extra kaufen.

Allerdings bringt euch der initiale Kauf (Preis: $5,99) nicht weiter, denn er erlaubt euch nur eine begrenzte Spielbarkeit.

Wer spielen will, zahlt drauf

Ihr bekommt eine kostenlose Runde pro Tag, in der ihr euch weitere Tokens erspielen könnt.
Verspielt ihr euer tägliches Los, könnt ihr euch nur mit zusätzlichen Käufen in Form von Token-Paketen und/oder einer Art Abo-Modell weitere Spielchancen erkaufen.

3 Tokens erhaltet ihr für $0,99 und wer 20 Tokens kauft zahlt „nur“ $4,99. Der Online-Pass schlägt mit $1,99 (7 Tage) oder $5,99 (30 Tage) zu Buche.

Ja richtig gelesen – ihr kauf das Spiel und müsst trotzdem noch draufzahlen.

Das Spiel wird am kommenden Donnerstag wieder auf der Xbox verfügbar sein – eine PC-Version ist allerdings geplant.

Fraglich ist aber, wieviele Spieler sich auf solch ein Modell einlassen – insbesondere mit einem Entwickler, der mittlerweile schon den vierten Anlauf unternimmt.

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Chris
Chris ist ein Survival- & Sandboxgame-Fanatiker und seit den ersten Stunden der DayZ Mod und Minecraft "infiziert". Er ist außerdem Drahtzieher und Gründer der Seite und kümmert sich um eine Vielzahl unterschiedlicher News zum Genre die anfallen. Daneben ist er für die Verwaltung der Seite zuständig und kümmert sich um quasi alles, was im Hintergrund abläuft.

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