The Day Before – Längeres Gameplay-Video veröffentlicht

The Day Before - Längeres Gameplay-Video
Das neue Video zeigt uns über 13 Minuten Gameplay zu The Day Before. (Bildquelle: Fntastic)

Es gibt endlich mehr Gameplay zum Anfang 2021 angekündigten Endzeit-Survival-MMO The Day Before zu sehen.

In einer knappen Viertelstunde bekommen wir einige Elemente des Spiels mit ambitionierten Plänen zu sehen.

Das zeigt der Trailer

Das Video startet mit der Fahrt in einem Geländewagen über eine matschige Passage. Die beiden Spieler kommen an einer Tankstelle aus, die sie erst vom Zombies säubern und dann plündern.
Danach führt die Fahrt zu einem Kornfeld samt angrenzender Farm, in welchen sie erst einen Alarm auslösen und die angelockten Untoten erledigen, bevor sie vor zwei anderen Spielern in einen Bunker flüchten – Abblende.

Im Laufe des Videos bekommen wir dabei einige Elemente des Spiels zu sehen:

Minimalistisches HUD

Das minimalistische HUD scheint sich auf das nötigste zu beschränken – Temperatur, Energie und Hydration – darunter eine Lebensanzeige.
Auf der rechten Seite findet sich entweder die Munition oder die Elemente des Autos (Füllstand, Haltbarkeit).

Loot & Inventar-System

Neben dem Looten von toten Zombies scheint man wohl vor allem verschiedene Behälter in der Spielwelt zu looten – Taschen, Schränke, Autokofferräume, Koffer, Getränkeautomaten.
Das System scheint dabei auf reiner Slot-Größe zu basieren, nicht auf dem Gewicht der Items.

So hat der Charakter im Video 45 Slots zu Verfügung um Loot zu verstauen. Daneben gibt es jeweils einen Slot für eine Haupt- und Nebenwaffe sowie Plätze für Helm, Jacke, Hose, den Rucksack und eine Rüstung.

Crafting

Das Crafting-System kommt bei der Reperatur des Autos zum Einsatz. Aus einigen Grundmaterialien (Werkzeuge, Klebeband, Schrott) kann ein Reperatur-Kit für den Wagen gebastelt werden, der damit wieder auf Vordermann gebracht werden kann.

Wir sehen im Menü außerdem ein Heil-Item, eine Krücke, zwei Arten von Fallen und einen Molotov-Cocktail. Von der Aufmachung und auch der Interaktion des Charakters (ihr zieht den Rucksack ab und werkelt vor euch darin herum) erinnert das ganze stark an das Crafting-System von The Last of Us.

Spielwelt & Physik-Effekte

Die Spielwelt an sich wirkt sehr detailliert und stimmig. Ein Tag-/Nacht-Wechsel, die Beleuchtung und Schatten, die Bäume im Wind und qualmende Autos am Straßenrand – hier punktet The Day Before im Gameplay-Trailer.

Interaktivität wird ebenfalls demonstriert: Das Einschalten der Sicherung lässt die Lampen wieder leuchten und die Musik laufen – und nach mehreren Falscheingaben beim Alarmsystem geht die Sirene los, was die Zombies anlockt.

Neben den schicken „Matsch“-Effekten am Anfang bekommen wir dann auch noch das Kornfeld zu sehen, in dem sich die Pflanzen vor dem Spieler wegbiegen und die Reifenschaukel am Baum, die sich bei Berührung auch bewegt – Physik-Effekte sind also auch da.

Die Zombies

Während man im ersten Trailer kaum etwas von den Untoten zu sehen bekam, haben sie im neuen Gameplay-Video mehrere Auftritte. Sie reagieren scheinbar sehr stark auf Geräusche und folgen diesen zu ihrem Ursprung.
Haben sie den Spieler entdeckt wanken und rennen sie auf ihn zu – und Körpertreffer scheinen ihnen dabei nicht viel auszumachen. Bei Kopfschüssen kippen sie aber dafür scheinbar schnell aus den Latschen.

Die Zombies lassen sich zwar kurzzeitig aussperren, aber zumindest im Video treten sie eine Tür nach kurzer Zeit ein – auch wenn diese dabei scheinbar keinen wirklichen Schaden nimmt.

Unterschiedliche Meinungen

Auf den ersten Eindruck wirkt The Day Before wirklich schick, aber wir wissen ja mittlerweile aus der Vergangenheit schon zu gut, das ein schicker Trailer noch lange kein gutes Spiel macht.

Die Community ist jedenfalls geteilter Meinung – und steht dem Titel des russischen Indie-Entwicklerstudios eher skeptisch gegenüber. Neben dem Entwickler der scheinbar wenig Vertrauen genießt kommen auch andere Argumente zum Tragen.

So haben schon viele Entwickler versucht mit einem Survival-MMO die „eierlegende Wollmilchsau“ zu kreiieren – und sind am Ende mehr oder weniger daran gescheitert.
Performance-Probleme, Bugs, nicht funktionierende oder fehlende Features, nur vereinzelte Zombies statt ganzen Horden – die Liste an potenziellen Hürden ist durchaus umfangreich.

Nicht wenige fragen sich, ob hinter The Day Before wirklich einfach ein gutes Spiel steht – oder ob wir am Ende wie schon häufiger mal wieder enttäuscht werden, ob nun von ewigen Entwicklungszeiten, falschen Versprechungen oder anderen Ärgernissen.

Am Ende können wir wohl nur abwarten – und hoffen bald noch mehr Gameplay-Material oder bestenfalls eine Testphase für das Spiel zu bekommen.

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Chris
Chris ist ein Survival- & Sandboxgame-Fanatiker und seit den ersten Stunden der DayZ Mod und Minecraft "infiziert". Er ist außerdem Drahtzieher und Gründer der Seite und kümmert sich um eine Vielzahl unterschiedlicher News zum Genre die anfallen. Daneben ist er für die Verwaltung der Seite zuständig und kümmert sich um quasi alles, was im Hintergrund abläuft.

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