PUBG – Lead Designer PlayerUnknown wendet sich neuen Projekten zu

PUBG PlayerUnknown neue Projekte

Dem ersten großen Battle Royale-Spiel steht eine Veränderung bevor, denn sein „Erschaffer“ selbst – der namensgebende Brendan ‚PlayerUnknown‘ Greene – tritt von seinem Posten als Lead Designer des Spiels zurück.

Zeit für neue Aufgaben

In einem Statement äußerte sich Brendan ‚PlayerUnknown‘ Greene zu den kommenden Veränderungen und wohin ihn sein Weg führen wird.

Die letzten fünf Jahre meines Lebens hatten nur mit Battle Royale zu tun. Von den frühren Tagen der Mod bis zu der Chance, meine eigene Vision eines Battle Royale-Titels umzusetzen – PlayerUnknown’s Battlegrounds.

Es war eine unglaubliche Reise und unser Spiel hat Meilensteine erreicht, die ich niemals für möglich gehalten hätte. Das Spiel so wachsen zu sehen und zu sehen wo es heute steht – das war ein Traum, der in Erfüllung ging. Und ich kann unseren Fans und dem unglaublichen Team bei PUBG Corporation nicht genug dafür danken.

Greene wird dem Spiel als Berater („Consulting Creative Director“) erhalten bleiben und gibt seine Position an Taeseok Jang ab.
Allerdings wird der Battle Royale-Erfinder nicht von der Bildfläche verschwinden.

Laut eigenen Angaben wird er von Seoul nach Amsterdam ziehen, wo er mit einer neuen Abteilung der PUBG Corporation – „PUBG Special Projects“ – neu starten möchte und dort eine Führungsposition besetzen wird.

Wir haben die Aufgabe neue Technologien, Tools, Arbeitsvorgänge und Gameplay-Elemente zu erarbeiten, damit zu experimentieren. Aber für mich ist es mehr als das.
Zusammen mit einem Team von Spiele-Entwicklern und -Forschern werden wir neue Möglichkeiten der Interaktion und Verbindung innerhalb der Spieleszene entdecken.

Außerdem verbindet der gebürtige Ire mit seinem Umzug nach Amsterdam auch einen Neustart für sich selbst und sein Privatleben – und blickt optimistisch in die Zukunft.

Ich habe die letzten zwei Jahre damit verbracht viel zu reisen und dabei viele von euch auf Conventions und anderen Events zu treffen. Das war eine fantastische Erfahrung – aber ich vermisse es auch, einen Platz zu haben, den ich „Zuhause“ nennen kann – und einen Raum zu haben in dem ich in Ruhe zocken kann.

Ich kann es garnicht abwarten diese neue Reise zu beginnen, mit einem neuen Team in einer neuen Stadt, wieder einige Spiele zu spielen und dann zu sehen, was die Zukunft für mich bereithält.

Der Mann, der Battle Royale „erfand“

PlayerUnknown war derjenige, der mit seinen Mods für Arma 2, DayZ und Arma 3 das Battle Royale-Genre startete – und mit PlayerUnknown’s Battlegrounds im Jahr 2017 einen der größten Hits der letzten Jahre produzierte.

Seitdem hat PUBG einige Rekorde gebrochen, hat eine eigene eSport-Szene hervorgebracht und ist immer noch eins der beliebtesten Spiele auf Steam, dass täglich von mehreren Millionen Spielern gespielt wird.
Seit März 2018 ist das Spiel außerdem als Mobile-Titel erhältlich, welcher sich vor allem im asiatischen Raum großer Beliebtheit erfreut.

PUBG hatte und hat allerdings auch mit einigen Problem zu kämpfen, darunter waren immer wieder Performance-Einbrüche aber auch eine Masse an Cheatern.
Man versuchte mit einer „Fix PUBG“-Kampagne einige Probleme auszubessern, was aber nur mäßigen Erfolg hatte.

Außerdem sollte man wohl bedenken, dass wir ohne die Battle Royale-Mods und PUBG aus der Feder von PlayerUnknown selbst wohl heute keine Spiele wie Z1 Battle Royale, Call of Duty Blackout oder Apex Legends hätten.

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Chris
Chris ist ein Survival- & Sandboxgame-Fanatiker und seit den ersten Stunden der DayZ Mod und Minecraft "infiziert". Er ist außerdem Drahtzieher und Gründer der Seite und kümmert sich um eine Vielzahl unterschiedlicher News zum Genre die anfallen. Daneben ist er für die Verwaltung der Seite zuständig und kümmert sich um quasi alles, was im Hintergrund abläuft.

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