Hunt: Showdown – Entwickler-Stream stellt weitere Inhalte von Update 5.0 sowie den Immolator vor

Hunt: Showdown Update 5.0 Stream Immolator

Am heutigen Donnerstag gab es die Fortsetzung des Entwickler-Livestreams zum kommenden Update 5.0.
In der heutigen Ausgabe wurden neben einigen Änderungen auch neue Waffen und der „Immolator“ als neuer KI-Gegner vorgestellt.

Levelbeschränkungen für Waffen und Traits

Derzeit muss man viele Waffen und Traits erst nach und nach freispielen, um sie dann nutzen zu können. Besonders für neue Spieler und Spieler nach einem Prestige finden sich oft wenige Optionen, daher wurden einige Waffen und Traits sofort verfügbar gemacht:

  • Conduit (Trait)
  • Packmule (Trait)
  • Greyhound (Trait)
  • Winfield M1873C
  • Romero 77 Handcannon
  • Combat Axe

Anti-Camp-Methoden

Um dem derzeit recht beliebten „Clue Camping“ vorzubeugen, zeigt der Hinweis an sich nun an, wenn sich ein Spieler neben dem eigenen Team in der Nähe desselben befindet.
Dann erscheint am Hinweis ein rötlicher Schimmer, der die Spieler warnt.

Hunt: Showdown Update 5.0 Stream

Rekrutierungs-Änderungen

Anstatt wie bisher im späteren Verlauf immer zwei Hunter des Tier 3 anbieten, wird es nun immer die folgende Aufstellung geben:
Tier 1 : Tier 2 : Tier 2 : Tier 3

Hunter mit höherem Tier, besserer Ausrüstung und besseren Fähigkeiten werden ab Update 5.0 auch mehr kosten.

Quickplay-Änderungen

Viele der Änderungen, die im letzten Entwickler-Livestream vorgestellt wurden, betreffen natürlich auch den Quickplay-Modus.
Unter anderem sind nun beide Karten im Quickplay-Modus verfügbar.

Die oben genannte Anti-Camping-Mechanik wird ebenfalls verfügbar sein.

Statt wie bisher nach einer Quickplay-Runde nur mit einem „fertigen“ Hunter und viel Blutlinien-Erfahrung belohnt zu werden, wird ein Teil der Erfahrung nun direkt in den Charakter fließen.
Sollte man also eine Runde Quickplay gewinnen, erhält man direkt auf diesem verteilbare Trait-Punkte.
Damit soll der Erfahrungspunkte-Zufluss durch Quickplay etwas entschärft werden.

Herausforderungs-Änderungen

Viele Herausforderungen waren bisher sehr unattraktiv für die Spieler, sodass diese oft garnicht genutzt und/oder ganz erledigt wurden. Hier gab es einige Anpassungen, sodass man etwa weniger Monsterkills benötigt.

Neue Waffen

Mit Update 5.0 erwarten uns drei neue Waffen:

  • Mosin Obrez Mace – Eine Variante der Mosin Obrez, die mit einer Keule am Griff ausgestattet ist.
  • Pax Claw – Eine Variante des neuen Pax-Revolvers, der mit einer Klinge am Griff daherkommt.
  • Bornheim No. 3 – Ein neuer Revolver, der Kompakt-Munition mit einem 5 Schuss-Magazin verschießt.

Waffen-Änderungen

Schrotflinten

Der Zufallsfaktor in Sachen Schrotflinten soll limitierter werden. Ein gewisser Teil der Schrotmunition soll nun bei richtigem Zielen eher im Ziel landen, als bisher.
Die Streuung wurde nun reduziert, sodass man auch mit diesen Waffen nun genauer zielen muss.

Winfield-Varianten

Die Winfield C-Varianten haben einen etwas höheren Rückstoß erhalten. Sie sind zwar immer noch schnell abfeuerbar, aber das halten auf dem Ziel ist schwieriger geworden.
Die 15 Schuss-Varianten haben außerdem etwas mehr horizontalen Sway erhalten.

Revolver / Pistolen

Die Officer-Revolver sind nun etwas schwerer zu kontrollieren. Der Rückstoß wurde leicht erhöht und auch die Erhohlung bis man wieder genau auf dem Ziel ist wurde etwas erhöht.
Die Officer Carbine hat ebenfalls etwas mehr Rückstoß erhalten.

Die Nagant-Revolver dagegen sind nun etwas leichter zu kontrollieren und haben einen etwas weicheren Rückstoß erhalten.

Die Nagant Silencer ist nun auf nahe bis mittlere Distanz etwas stärker geworden, allerdings verliert die Waffe auf Distanz stark an Schaden, wie bisher.

Zuletzt wurde auch an den Caldwell-Revolvern geschraubt. Die Caldwell Conversion Chain Pistole hat nun von Hause aus etwas mehr Streuung und ihr Fadenkreuz ist etwas ungenauer.
Die Caldwell Conversion Grundvariante dagegen ist nun noch etwas genauer geworden.

Überarbeitung der Tier-Fallen

Anmerkung: Als Tierfallen bezeichnen die Entwickler aller „triggerbaren“ Tiere wie Pferde, Raben und Hundezwinger.
Alle Tierfallen haben nun deutlichere Stufen, in denen man sie aktiviert. Bewegt man sich etwa geduckt, kann man die Reichweite dafür noch verringern – und es besteht auch die Möglichkeit, dass die Tiere sich schneller beruhigen.

So gab es beispielsweise beim Pferd immer nur den Fall, dass dieses sofort loswieherte.
Es soll nun die Möglichkeit geben sich auch in Grenzbereich zwischen bemerkt werden und großem Krach in Reichweite der Tiere zu bewegen.

Außerdem können Pferde nun nurnoch mit einem Kopfschuss sofort ausgeschaltet werden, andere Körperteile benötigen zwei Treffer.

KI-Änderungen

Angriffe gegen Meatheads zeigen nun auch visuelle Wirkung. Je nach verwendeter Waffe werden deren Folgen nun auch sichtbar, ähnlich anderen KI’s wie Grunts.

Und auch die Höllenhunde wurden etwas überarbeitet, was die Schadenswerte einzelner Waffen angeht.
So benötigen einige Waffen auf verschiedene Distanzen nun einige Schüsse mehr, um einen Höllenhund zu töten.

Die Spinne wurde etwas verlangsamt und bewegt sich nun natürlicher. Sie flitzt nicht mehr so untreffbar durch die Gegend und sieht nun wirklich auch von den Bewegungen her eher wie eine Spinne aus.

Neue KI – der Immolator

Der Immolator ist der neueste Zuwachs in Monster-Kader von Hunt: Showdown, den wir mit Update 5.0 erstmalig zu Gesicht bekommen werden.

Die Grundidee bei diesem Monster ist es, eine etwas unberechenbare KI zu schaffen, denn alle bisherigen KI’s sind zumindest im gewissen Rahmen recht berechenbar und mit etwas Übung sehr leicht ausspielbar.
Im Stream bezeichneten die Entwickler es als „kontrolliertes Chaos“, dass aber trotzdem etwas durch die Herangehensweise des Spielers beeinflusst werden kann.

Der Immolator stellt die bisher schnellste KI dar, schneller als ein rennender Grunt und auch schneller als ein heranpreschender Armored. Dazu hat er eine ziemlich hohe Sichtreichweite und reagiert schnell auf Umwelteinflüsse und Spieler.

Er hat eine „Ruhephase“, in der er nicht brennt sondern nur glimmt – und jegliche Aktion wird erst durch einen Spieler ausgelöst.
Sobald er von einem Angriff oder Schuss getroffen wird, der die Haut durchschlägt, explodiert er, verursacht Explosivschaden und fängt dann an zu lodern. Wer allerdings stumpfe Waffen benutzt, kann das Entfachen verhindern. (Beispiele für stumpfe Waffen sind die neue Mosin Obrez Mace (siehe oben), Dusters, Brawler-Waffen, Schläge mit Waffenschäften…)

Ab dem Zeitpunkt, an dem er explodiert, setzt er alle Gegenstände, andere KI und Spieler die er berührt ebenfalls in Brand und hinterlässt eine Flammenspur.

Anders als viele ander KI’s, die einfach nur am letzten erreichbaren Punkt des Spielers stehen und abwarten, wenn kein direkter Pfad verfügbar ist, interagiert der Immolator allerdings mit dem Rest der Spielwelt, setzt Spieler, andere KI in Brand und erweckt ihre Aufmerksamkeit, lässt Fässer hochgehen und so weiter.

Man kann ihn also auch durchaus taktisch als Ablenkung einsetzen, oder um ganze Komplexe leerzufegen.

Der Immolater hat ab seiner Entfachung übrigens eine Lebenszeit von maximal 30 Sekunden, nach denen er ausbrennt und stirbt.

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Chris
Chris ist ein Survival- & Sandboxgame-Fanatiker und seit den ersten Stunden der DayZ Mod und Minecraft "infiziert". Er ist außerdem Drahtzieher und Gründer der Seite und kümmert sich um eine Vielzahl unterschiedlicher News zum Genre die anfallen. Daneben ist er für die Verwaltung der Seite zuständig und kümmert sich um quasi alles, was im Hintergrund abläuft.

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