Fallout 76 – Hauptquest 15: Die Stählerne Bruderschaft

Fallout 76 Hauptquest 15 Die Stählerne Bruderschaft

Die Freien Staaten wussten es schon lange, nur mit der Feuerkraft der Bruderschaft wäre es überhaupt möglich, ganz Appalachia wieder zu befrieden.
Und dieses Wissen kommt nicht von ungefähr – würde es euch sehr überraschen, wenn Mitglieder der Freien Staaten auch von der Bruderschaft ausgebildet wurden? Doch dazu später mehr, denn ihr wisst ja, wir haben einen Auftrag!

Bruderschafts-Quest: Defiance ist gefallen

Auch wenn wir auf unseren Wegen viele Überbleibsel der Stählernen Bruderschaft auffinden können, umgibt sie doch noch ein großes Geheimnis.
Wie kommt diese Fraktion überhaupt nach West Virginia und momentan viel wichtiger, wo finden wir ihr Hauptquartier, wenn sie denn eines hatten?

Fallout 76 Hauptquest 15 Die Stählerne Bruderschaft
Der untere Bereich von Camp Venture.

Hinweise, wir brauchen mehr Hinweise. Es gilt das sogenannte Camp Venture zu finden. Wir können hierbei der bekannten Route 65 in südlicher Richtung folgen. Ja, das bekommen wir hin.
Dort angekommen bietet sich ein nicht so schönes Bild. Dieses Lager hat seine besten Tage schon lange hinter sich gelassen, alles ist verfallen und verlassen.
Verlassen? Nicht ganz, hütet euch vor wilden Ghulen und Verbrannten.

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Der obere Bereich von Camp Venture.

Habt ihr die Gegend soweit sichern können, dann versucht in das Innere des Hauptgebäudes zu gelangen. Ihr erkennt es ganz leicht, die Tür wird durch ein Terminal versperrt. Weniger leicht ist dann allerdings, euch das Terminal-Passwort zu sichern. Um weiter zu kommen, geht nun zum Vorratsgebäude des Camps. Folgt sämtlichen Hinweisen, die euch schlussendlich Zutritt zum Keller dieses Gebäudes gewähren, wo auch das benötigte Passwort auf euch wartet!

Tipp: In ganz Appalachia könnt ihr „Technische Dokumente“ finden, welche eine wiederholbare Quest für die Bruderschaft auslösen. Diese Dokumente müsst ihr dann immer im Keller des Vorratsgebäudes abgeben! Euch erwarten zufällige und seltene Ausrüstungsgegenstände der Stählernen Bruderschaft.

Begebt euch nun in die Kommandozentrale. Neben der Stash-Box der Aufseherin und unzähligen Informationen zur Stählernen Bruderschaft, erfahren wir im „Brief an Tommy“ alles was wir wissen müssen, um das neue Hauptquartier „Fort Defiance“ zu finden. Doch vorher lauschen wir der Aufseherin:

Aufseher-Logbuch. Camp Venture. Wer war diese Stählerne Bruderschaft? Überlebenskünstler? Ehemalige Soldaten? Sie haben ihr Training und ihre Rufzeichen ernst genommen, so viel steht fest. Organisiert, effizient, mit Zugang zu Ausrüstung. Man würde meinen, dass sie in West Virginia mittlerweile das Sagen hätten, aber sie sind fort. Wenn sie sich an die militärische Vorgehensweise halten, haben sie irgendwo ein befestigtes Hauptquartier. Und einen Anführer. Jemanden, der wusste, was sie vorhatten.

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Haupteingang der Allegheny Anstalt.

Tommy, Ritter Wilson sagt, es geht morgen schon los. Fort Defiance braucht anscheinend sofort Männer. Ich weiß, du bist nicht mit meiner Entscheidung einverstanden, hierherzukommen. Aber was die Bruderschaft betrifft, sind alle im Irrtum. Hier im Sumpf gibt es eine Armee aus Verbrannten. Es sind keine Lügen. Ich habe die Brandbestien mit eigenen Augen gesehen. Du solltest auch kommen, wir brauchen dich. Ich kann kaum schlafen, seit ich weiß, dass es bald los geht. Die Ausbildung ist eine Sache, aber in ein paar Tagen werden wir bald wirklich kämpfen. Irgendwie scheint es mir logisch, dass Defiance die alte Allegheny-Anstalt ist – man muss ja schließlich verrückt sein, freiwillig dorthin zu gehen. Ich weiß, dass dir das nichts bedeutet, Tommy, aber Ad Victoriam. Um unser aller Willen, Ad Victoriam. B.

Brechen wir auf und zwar Richtung Südwesten. Es warten spektakuläre Eindrücke auf euch. Denn neben der beeindruckenden, wenn auch erschreckenden Umwelt, werdet ihr ein imposantes Gebäude zu Gesicht bekommen: das der Allegheny Anstalt.
Die unzähligen Zwangsjacken in der Anstalt sprechen ihre eigene Sprache und genau hier hatte die Bruderschaft Fuß gefasst. Ihr habt Fort Defiance gefunden! Im neuen HQ der Stählernen Bruderschaft hat sich die Aufseherin genau umgeschaut und uns sogar zwei Nachrichten hinterlassen:

Aufseher-Logbuch. Allegheny. Eine Nervenheilanstalt als letzte Bastion gegen die Verbrannten. Tapfer, verrückt und verrückt tapfer – auf Army-Art … Ihren Sicherheitssystemen nach zu urteilen, glaube ich, dass auch ehemalige Soldaten der US Army in der Bruderschaft sind. Hätten sie doch nur überlebt. Was würde ich dafür geben, jetzt von Amerikas Besten beschützt zu werden. Es sieht aus, als müsste ich selbst herausfinden, wie sie gegen die Verbrannten kämpfen wollten. Sobald ich es geschafft habe, durch diese Türen zu kommen.

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Schwer bewaffnet!

Aufseher-Logbuch. Fort Defiance. Je länger ich in diesem gottverlassenen „Ödland“ unterwegs bin, desto mehr wird mir klar, was West Virginia wirklich zerstört hat. Und darüber hinaus, was die Chancen der Überlebenden zerstört hat, auch wirklich … zu überleben: Misstrauen. Diese ganzen verschiedenen Gruppen … Responder, die Stählerne Bruderschaft, was auch immer. Für sich allein genommen hatte jede das Zeug dazu, es zu schaffen. Kluge Köpfe, gute Kämpfer und einiges an Tapferkeit. Und was taten sie? Sie schotteten sich ab. Wurden paranoid. Weigerten sich, zusammenzuarbeiten. Das kostete sie alle das Leben. Bewohner von Vault 76, wenn Sie zuhören: Laufen Sie NICHT in die gleiche Falle. Finden Sie einander. Arbeiten Sie zusammen. Nur GEMEINSAM können Sie siegen. Hier spricht die Aufseherin. Und ich flehe Sie an… Retten Sie unser Land.

Fort Defiance – hier werden wir viele Antworten auf viele unserer Fragen erhalten, aber ohne Fleiß keinen Preis. Keine Sorge, es wird nicht allzu schwer, auch wenn viele der dort lebenden Ghule weder eingesperrt noch in Zwangsjacken stecken.
Das Gebäude muss wieder mit Strom versorgt werden und der Stromkreisunterbrecher befindet sich im Obergeschoss. Nach Umlegen des Schalters, begebt ihr euch wieder nach unten nahe des Eingangs, lest die Notiz „Das Letzte Gefecht“ und die Quest ist geschafft.

08-18-95: Generatoren haben keinen Treibstoff mehr. Weiß nicht, wie lange die Jungs am Thunder Mountain bei so vielen Brandbestien noch durchhalten können. Wenn die Batterien ausfallen, sind wir alle tot. Jeder, der das liest, soll wissen, dass ich mein Bestes versucht habe. Wir alle haben das. Die Stählerne Bruderschaft hat die Stellung so lange gehalten, wie es nur geht. Aber die Brandbestien kommen einfach immer wieder. Mir läuft die Zeit davon. Hören Sie mir deshalb zu: Wenn die Brandbestien immer noch eine Bedrohung sind, müssen Sie zur obersten Etage gelangen. Die Sicherheitstüren sind beste Militärqualität. Finden Sie einen Weg an ihnen vorbei. Schaffen Sie das, woran wir gescheitert sind. Halten Sie die Brandbestien auf. Die Stromversorgung bricht ab. Muss los. Ad Victoriam. Gelehrter Grant.

Belohnungen: SB-Soldaten-Uniform, Gatling-Geschütz, Munition, BoS-Unterrüstungs-Mod, zufällige Hilfsmittel und einen Fotorahmen.

Hintergrund: Camp Venture

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Hier kann eine Powerrüstung stehen, wenn nicht jemand anderes schneller war.

Terminal des Commanders

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Knappen und Ränge: Ich hatte mit Paladin Taggerdy ein langes Gespräch über die Ränge der Bruderschaft. Im Gegensatz zu den meisten von uns finde ich sie größtenteils so in Ordnung, wie sie sind. Gelehrter, Ritter, Ältester … das sind alles achtbare Namen. Aber Knappen? Belmonte hat mir erklärt, was ein Knappe eigentlich ist. Es handelte sich dabei um junge Burschen, die eines Tages zum Ritter ausgebildet werden sollten. Erwachsene Männer und Frauen so zu bezeichnen, grenzt fast schon an eine Beleidigung. Aber anscheinend hat unser Gespräch Früchte getragen. Der Paladin hat gesagt, dass der Älteste Maxson schon ein paar Ideen zur Umbenennung der Ränge hat … fürs Erste will er den Leuten aber wohl etwas Zeit geben, die bereits vollzogenen Änderungen zu verdauen.

Die Bruderschaft: Jetzt sind wir also die Stählerne Bruderschaft. Wir diskutieren immer noch die Änderungen aus, die wir am Trainingsprogramm vornehmen müssen. Der physische Teil ist nach wie vor relevant und untersteht meiner Leitung. Paladin Taggerdy wird die Änderungen an den anderen Trainingselementen mit dem Ältesten Maxson absprechen. Die aktuellen Trainingsteilnehmer sind verständlicherweise etwas verwirrt, aber wir kriegen das schon hin.

Trainingsbeginn: Vater hat gesagt, ich würde es nie zum Offizier schaffen. Schnorrer wie wir würden es nie zu was bringen. Er hat sich geirrt. Thunder hat das, was wir bei West-Tek gesehen haben, immer noch nicht verdaut. Experimente. FEV. Aber es gibt kein Zurück mehr. Selbst wenn wir einen General finden, wie sollen wir Befehle befolgen? Fürs Erste hat Captain Roger Maxson das Sagen. Befehlskette etabliert. Der junge Grant wird mir langsam sympathisch. Ist zwar noch jemand, den wir durchfüttern müssen, aber er verschaffte uns Zutritt zu West-Tek und hat das ganze verstanden. Vielleicht liegt der Lieutenant ja richtig, was Grant betrifft. Sobald das Lager einsatzbereit ist, beginne ich mit den Dienstprotokollen.

26.03.86: Tex Rogers – Dies ist die erste Trainingsbelobigung, die ich seit dem Großen Krieg ausgestellt habe. Und sie ist wohlverdient. Als Moreno ihn damals fand, hätte man es Tex nie zugetraut, aber er ist aus dem richtigen Holz geschnitzt. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der im Training solche Fortschritte gemacht hat – schon gar nicht in seinem Alter. Da sich die Lage mit den Supermutanten drüben in Huntersville zuspitzt, musste ich die Grundausbildungskomponente der laufenden Trainingseinheit um eine Woche verkürzen. Aber Tex war dieser Situation nicht nur gewachsen, er hat auch noch seiner Einheit geholfen, die Sache zu packen. Ich habe dem Paladin empfohlen, ihn im Schnellverfahren zu befördern. Der Kerl ist der geborene Anführer und hat ein Gefühl für die 51b, das man einfach nicht lehren kann.

09.11.83: K. Kelly – Es gibt niemanden, dem ich einen Brief schicken kann. Ich kannte K. Kelly nicht sonderlich gut. Wir stehen alle unter Schock. Sie war eine beliebte Reservistin und schien gute Fortschritte zu machen. Der arme Grant hat ihre Leiche gefunden. Beim Durchgehen ihrer Habseligkeiten bekam ich den Eindruck, dass sie viele Verwandte verloren hat. Enge Verwandte. Sie ließ es sich nicht anmerken, aber es hat sie schwer getroffen. Angesichts der Welt voller Gräber, die wir hinter uns gelassen haben, wundert es einen fast, dass sich nicht mehr Soldaten für den einfachen Ausweg entscheiden. Ich hoffe, du findest auf deiner letzten Mission, wonach du gesucht hast, K. Kelly.

03.01.81: E. Fisher – Rekrut E. Fisher hat sich unerlaubt entfernt. Grobe Untertreibung! Eine Woche vor seinem Abschluss zeigte sich E. Fisher als vielversprechender Kandidat. Der Wachoffizier hat E. Fisher gestern früh als abwesend gemeldet. Dasselbe gilt für seine Kampfflinte, zehn Munitionskisten, unsere Bergungsgutkarte und weitere diverse Gegenstände. Er hat uns beschissen. Habe versucht, ihn aufzuspüren, aber die Fährte verlor sich am Fuß der Savage-Divide. Hoffentlich erledigen die Raider den Dreckskerl. Ein (beinahe) hochausgebildeter Army Ranger mit Spezialgebiet Sabotage … Mir fehlen die Worte. Der LT und ich werden uns morgen über unsere Rekrutierungsstrategie unterhalten. Hoffentlich hört sie diesmal auf mich.

Diensteintrag: Es ist 29 Tage her, seit Taggerdy Camp Venture online dazu aufforderte, unsere Ränge aufzufüllen, und ich habe die Ehre, melden zu können, dass wir voll besetzt sind. Ich musste improvisieren, weil wir keinerlei Luftkomponente haben, aber alles andere wurde angepasst. Um unser Überleben zu sichern, braucht Taggerdy echte Soldaten. Keine Söldner, keine Wochenendkrieger, sondern kaltblütige Tötungsmaschinen die vor Effektivität, Entschlossenheit und Mut strotzen. Und genau das will ich ihr liefern: die Besten der Besten.

Diensteintrag: Neun Rekruten haben sich im letzten Monat in Venture gemeldet, und zwei sind schon wieder weg. Von den Verbleibenden scheinen mir vier geeignet, dem Thunder beizutreten. Die Restlichen dürften bis Ende der Woche wohl aussortiert werden. Der einzige Weg, meinen Respekt zu verdienen, ist ein erfolgreicher Abschluss. Es gibt keinen Preis für den zweiten Platz.

Diensteintrag: In Bezug auf den Todesfall möchte ich festhalten, dass das Ableben des Rekruten zwar bedauerlich war, aber nicht überraschend. Ein intensives Trainingsprogramm war und ist immer mit gewissen Verlusten behaftet. Um die Rekruten auf den Kampf vorzubereiten, lasse ich sie Feuerübungen mit scharfer Munition gegen feindliche Ziele durchführen. Das ist der einzige Weg, um sicherzustellen, dass sie für den Kampf bereit sind. Ich habe Taggerdy gebeten, sich uns zur Beerdigung des gefallenen Rekruten anzuschließen. Hoffentlich ist es ihr möglich und wir können diese Tragödie hinter uns lassen.

Diensteintrag: Wie erwartet, sind wir nun bei vier Rekruten gelandet. Taggerdy macht mir Druck, damit ich das Training beschleunige, aber ich mache, so schnell ich kann. Sie sagte, sie würde warten, bis ich die Rekruten für bereit halte. Uns fehlen nur Powerrüstungsteile. Neue Rekruten überarbeiten die Hydraulik, wodurch die Anzüge bis zur Reparatur außer Betrieb bleiben. Ich habe um Ersatz gebeten, aber Taggerdy will die Reserverüstungen für die Soldaten im Einsatz aufheben. Im Moment muss ich mich wohl mit dem begnügen, was ich habe.

Diensteintrag: Ich freue mich, zu berichten, dass die erste Klasse ihren Abschluss gemacht und sich Taggerdy´s Thunder angeschlossen hat. Ich bin sicher, dass sie sich als würdige Soldaten erweisen und die Ideale des Lieutenant und von Captain Roger Maxson ehren werden. Je mehr sich herumspricht, dass wir Soldaten suchen, desto öfter tauchen neue Rekruten im Camp Venture auf. Sie wollen wissen, was der Thunder zu bieten hat, und einige von ihnen sind Ex-Militärs, vielleicht auf der Suche nach einem neuen Halt, den sie nach den Bomben verloren haben. Vielleicht können wir uns in ein paar Jahren eine Armee nennen. Das wäre eine tolle Sache.

Terminal von Edward „Eddie“ Hayes Jr.

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Archiviert am 02.11.2081 – Derzeitige Teilnehmer des März Trainings: Ella Ames, Casey Banks, Randy Calloway, Raleigh Clay, Martha Clay, Michael Clay, Jacob Lerner, Jesus Sunday, Juan Diego Sunday, Charlie Sutton

Gruppenbewertung: Die nächste Gruppe, die ich mir vornehme, besteht hauptsächlich aus Mitgliedern der Freien Staaten und ein paar Versprengten. Wird Zeit, diese Jungspunde in Form zu bringen. Vielleicht lassen sich die wenigen, die noch nicht wissen, was Sache ist, sogar für unsere Sache gewinnen. Raleigh meinte, dass ich mein Bestes geben soll. Aber gerne. Die Grünschnäbel werden in meinem Lager keine Gnade finden.

Ella Ames: Normalerweise merke ich nichts zu einzelnen Auszubildenden an, aber diese Ella Ames ist wirklich was Besonderes. Sie hat angeblich Medizin an der VTU studiert und zudem ein beeindruckendes Wissen über die Flora und Fauna von Appalachia. Sie kann mit Feuerwaffen umgehen, ein Reh ausnehmen und hat sogar ein paar Wrestlinggriffe drauf. Wenn alles so läuft, wie Raleigh es vorhergesagt hat, wird Ellas Bunker mein erster Anlaufpunkt sein, falls in meinem etwas schiefgehen sollte. Ich würde mir sogar irgendeine Ausrede einfallen lassen, nur um mich mit ihr und ihrer Familie einzusperren, wenn das ihre Vorratsplanung nicht durcheinanderbringen würde.

Bunkerbau: Ich überlege, ob ich den Trainingslagern einen Kurs in Bunkerbau geben soll. Es schadet sicher nicht, wenn die Grünschnäbel eine Ahnung haben, wie so ein Ding letztendlich aussieht. Ich könnte ihnen meinen zeigen, aber ich will seine Position nicht verraten. Angeblich hatten manche Freistaatler Probleme mit Ortsansässigen, die ihre Bunker sabotiert haben. Bei meinem Glück gehen die auch auf mich los und dann landen ein paar von denen im Krankenhaus – und das will ja niemand.

Belmonte-Vorfall

Von Ritter Esposito, Ausbildungsoffizier, an Oberritter Wilson, kommandierender Ausbildungsoffizier:
Ich übernehme die volle Verantwortung für Knappe Belmontes Brief an die Heimat und suche keinerlei Ausflüchte. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass operative Sicherheit und Prozeduren im Rahmen der Ausbildung zweimal durchgenommen wurden.
Dem Thema muss aber eindeutig noch mehr Gewicht beigemessen werden. Ich werde meinen Kadetten diesen Themenbereich in Zukunft noch stärker einbläuen. Ad Victoriam.

Goodbye Alpha

Ich erinnere mich noch an die Nacht, als wir ankamen. Wir wären in dem Blizzard fast erfroren. Unsere Zähne klapperten. Diese Hütten sahen wie eins von diesen Resorts aus, die sie im Fernsehen zeigen. Das waren harte Zeiten, aber die Hütten wurden unser neues Zuhause.
Als die Dächer löchrig wurden, haben wir Eimer darunter gestellt. Wenn ein Balken runter brach, haben wir ihn wieder aufgebockt. Aber der Paladin sagt, sie sind jetzt zu runtergekommen, um sie weiter zu reparieren.
In unserer neuen Unterkunft wird es ziemlich eng werden, aber dafür haben wir vier robuste Wände und ein Dach überm Kopf. Trotzdem wird mir die Zeit in Schlafbaracke Alpha fehlen.

Henrys Brief

Liebe Sarah, ich glaube so langsam, dass es ein Fehler war, nach Camp Venture zu kommen. Die Leute hier sind völlig verrückt. Wusstest du, dass sie sich als „Ritter“ und „Paladine“ bezeichnen?
Was zum Teufel ist hier nur los? Durch meinen Beitritt zur Stählernen Bruderschaft wollte ich eigentlich Dinge lernen, die mir helfen würden, dich und die Kinder zu beschützen … Aber denen geht es hier einzig und allein darum, Soldaten auszubilden, die bereit sind, im Kampf zu sterben.
Vielleicht sollte ich einfach alles hinschmeißen und nach Hause kommen. Schreib mir bitte bald, ich muss von dir hören. Henry

Lagerraumbericht

An die ganzen Veränderungen werde ich mich erst noch gewöhnen müssen, aber ich dachte mir, dass Sie dieses Update interessieren würde. Wenn früher Chems zur Steigerung der Kampfleistung freigegeben wurden, betrug die Nutzungsquote fast 100 Prozent. Heute werden in 50 Prozent der Fälle (oder noch häufiger) nach dem Einsatz wieder zurück gegeben. Aber da sind noch andere Sachen. Man hört heute mehr Gelächter. Manchmal lachen die Leute über die neuen Regeln, aber prinzipiell scheinen sie einfach glücklicher zu sein. Ich glaube, das liegt daran, dass sie ein Ziel haben. Wir wissen, dass es einen Plan und eine Marschrichtung gibt. Und De Silva liebt vermutlich einfach nur ihren neuen Aufnäher.
Jetzt können Sie auch nicht mehr behaupten, ich hätte nie gute Neuigkeiten, Paladin.

Shelleys Brief

Brant, erinnerst du dich noch daran, wie du mich damals für verrückt erklärt hast, weil ich mich der Stählernen Bruderschaft in Camp Venture anschließen wollte? Wie du sagtest, ich würde das nie und nimmer packen, und dass ich schon nach einer Woche wieder den Bettel hinschmeißen würde? Nun, ich wollte dir mit diesem Schreiben nur sagen, wie sehr du dich geirrt hast.

Ich habe meinen Platz gefunden – an der Seite von Menschen, die diese Welt noch nicht aufgegeben haben.
Der leitende Ritter Wilson behandelt mich wie jemanden, der etwas bedeutet … jemand der wichtig ist. Das hast du nie getan. Ich habe meine Berufung gefunden, und ich komme nie mehr zurück nach Hause. Die Bruderschaft ist jetzt meine Familie. Tja, wer zuletzt lacht, lacht eben immer noch am besten! Shelley

Tagebuchseite (anonym)

Ich warte auf den richtigen Augenblick und beiße mir auf die Lippen. Ich habe meinen Dienst an meinem Geburtstag angetreten, und als ich zum Ranger ernannt wurde, war das der stolzeste Tag meines Lebens … fast genauso stolz wie der Tag, an dem ich bei Taggerdy´s Thunder aufgenommen wurde.
Und jetzt … Knappen? Ritter? Paladine? Was zum Teufel?! … mir ein Augenrollen zu verkneifen. Ich …

„Tex“ Rogers Nachrichten an Marge

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Marge. Ich mache weiter mit diesen Aufnahmen. Hoffentlich schaffe ich es eines Tages nach Hause. Ich bin außerhalb von Grafton diesen Typen von der Stählernen Bruderschaft begegnet. Ich hatte gehört, dass es so eine Art verrückter Soldatenkult sei.
Als ich sie in Aktion sah … hat mich das … an meine Einheit erinnert, wie wir Angst und Schrecken verbreiteten. Die Raider hatten keine Chance. Einer von ihnen, Ritter Moreno, bemerkte mich. Er unterhielt sich mit mir. Netter Typ. Überhaupt nicht so, wie ich gedacht hatte. Ich erwähnte, dass ich in Anchorage gedient hatte, und da meinte er, sie könnten mich hier gebrauchen.
Marge, es tut mir leid. Seit die Bomben fielen, habe ich etwa 400 Meilen zurückgelegt. Bei dem Tempo könnte Texas genauso gut auf dem Mond liegen. Ich brauche … eine Einheit. Einen Ort, an den ich gehöre. Die Bruderschaft könnte dieser Ort sein. … Marge. Es sind ein paar Wochen vergangen. Ich habe gut gegessen, geduscht, es gibt funktionierendes Licht … Camp Venture wird mit Strom versorgt, richtigem Strom. Ich fühle mich fast wie ein Mensch, wären da nicht der Leitende Ritter und die Ausbildung.
Die Grundausbildung damals war einfach. Ich weiß, ich bin nicht der Härteste … aber … Wilson ist ein Army-Ranger, oder zumindest war er das. Die Übungen, die er uns machen lässt, sind verdammt schwer. Aber all die Anstrengungen war das Gefühl wert, als ich wieder in eine 51b steigen konnte. Sollen die sich Ritter, Paladin oder Großer Käse nennen, mir ist das egal. Hauptsache, ich darf meine Powerrüstung behalten. Sie hetzen durch das Training. Eine große Schlacht gegen die Supermutanten steht bevor. Gut. Dann kann ich endlich Dampf ablassen.

Gründung der Stählernen Bruderschaft

Hailey Takano: Appalachia ist online, Captain.

Roger Maxson: Ich, weiß, dass die meisten von euch Amerika lieben. Das gute, alte Heimatland. Aber diejenigen unter uns, die in Mariposa dienten, wissen mehr. Amerika hat versagt. Das liegt nicht an den Bürgern, die trotz der bitteren Umstände eines endlosen Krieges ein aufrichtiges Leben führten. Und ganz bestimmt nicht an den Männern und Frauen, die für unser Land kämpften. Möge Gott sie segnen. Nein, es ist die Regierung, die versagt hat. Die Senatoren, Generäle, Präsidenten. All diese Bastarde. Ihre Fehler haben fast die gesamte Menschheit ausgelöscht. Doch wenn ich mich hier umsehe, sehe ich Überlebende. Leute, die zu stur und zu störrisch sind, um zu sterben. Wir haben gekämpft und gelitten und haben nun endlich einen kleinen, sicheren Flecken Erde. Aber es reicht nicht aus, ein Zuhause zu haben. Wir brauchen mehr. Wir brauchen … einen Lebenssinn. Aber das Amerika von einst kann uns dabei nicht helfen. Wir müssen unsere eigenen Werte finden. Lasst uns also heute Abend, während wir zusammen essen, etwas Neues beginnen. Etwas Starkes. Etwas, worauf wir stolz sein können. Worauf wir bauen können. Wir werden aus der Vergangenheit nur das Gute bewahren. Und eines Tages werden wir das Verlorene zurückerobern. Lass uns eine Stählerne Bruderschaft schmieden.

Über die Bruderschaft

Elizabeth Taggerdy: Danke, Captain. Wir sind allein.

Roger Maxson: Lizzy. Was hast du auf dem Herzen?

Elizabeth Taggerdy: Eine Stählerne Bruderschaft? Was soll das überhaupt bedeuten? Die Leute sind verwirrt.

Roger Maxson: Wir sollten etwas wagen. Wir können nicht einfach die US Army bleiben. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis irgendein General oder verdammter Politiker aus einem Vault herauskommt und anfängt, uns herumzukommandieren. Und schlimmer noch: Sie werden irgendeinem Soldaten befehlen, mit allem wieder von vorn anzufangen. Eine weitere Runde Atomtod. Und wenn das nicht reicht, tun sie es noch mal. Das weißt du doch auch, Lizzy, Wir müssen dem ein Ende setzen. Wir können das nicht zulassen.

Elizabeth Taggerdy: Ich … verstehe. Aber eine Bruderschaft? Ritter? Wie soll ich dich dann nennen, Ältester?

Roger Maxson: Wörter haben Macht, Lizzy. Sie erschaffen Identität. Wenn man sie nur oft genug benutzt, nehmen sie eine Bedeutung an, die sie vorher nicht hatten. Es waren die Ritter und Gelehrten, die nach dem Fall von Rom die Überreste der westlichen Zivilisation bewahrten. Nun sind wir diese Ritter. Und wir haben eine ähnliche Aufgabe vor uns. Aber dazu brauchen wir mehr als nur Namen. Wir brauchen neue Traditionen und, nun, unsere eigene Mythologie. Etwas, an das die Leute wirklich glauben können.

Elizabeth Taggerdy: Ist das denn wirklich nötig?

Roger Maxson: Was bleibt mir denn sonst übrig? Soll ich mich zum Präsidenten erklären und dich zur Senatorin? Sieh dich um. Hier gibt es etwas, das tödlicher ist als die RAD´s und die Monster. Depression. Diese Leute haben alles verloren, jeder einzelne von ihnen. Frauen, Kinder, Freunde, sogar den verdammten Postboten. Diese Verluste müssen durch etwas gutgemacht werden, sonst verkümmern die Leute seelisch. Wir wären wie wandelnde Tote.

Elizabeth Taggerdy: Ich gebe mein Bestes, damit die Befehle ausgeführt werden.

Roger Maxson: Lass ihnen etwas Zeit, Lizzy. Menschen sehnen sich danach, an etwas zu glauben. Aber sie müssen es alleine schaffen.

Erhaltung von Technologie

Herzlichen Glückwunsch, Appalachia. Paladin Taggerdy hat mir von eurem Sieg in Huntersville erzählt. Ich weiß, der Erfolg war mit hohen Verlusten verbunden, aber zukünftige Generationen werden euch danken. So, wie ich euch jetzt danke. Ich bin voller Stolz. Aber das ist nicht der Grund für diese Mitteilung.

Einer der Aufträge der Bruderschaft lautet, stets nach wertvoller Technologie Ausschau zu halten. Nach allem möglichen, was uns auf unserem Weg helfen könnte. Doch ich sehe in allen Richtungen nur Chaos. Kein Licht brennt, und die Menschen sind kaum besser als Barbaren. Zivilisation. Jeden Tag denke ich an Zivilisation. Lizzy muss mittlerweile von dem Wort die Schnauze voll haben. Um die Zivilisation wiederaufzubauen, um sie zurückzuerobern, werden unsere Nachfolger die Geheimnisse der Vergangenheit brauchen. Und diese Geheimnisse laufen Gefahr, auf immer und ewig verloren zu gehen.

Bis jetzt waren unsere Gelehrten nichts als Werkzeuge, die unsere Ritter beschützten und unsere Basen instand hielten. Das muss sich ändern. Bis jetzt war die Bruderschaft eine gut gerüstete Kampftruppe. In Zukunft werden wir die Hüter der Zivilisation. Wir müssen also jeden Bauplan, jedes Holoband, jedes Buch und jede gottverdammte Notiz einsammeln, die die Bausteine der Alten Welt enthalten, bevor es zu spät ist. Unsere Gelehrten werden sie an sich nehmen, sicher verwahren, und vielleicht sogar neue Erkenntnisse gewinnen. Und die Ritter werden sie beschützen, wie eine harte Schale um einen kostbaren Samen. Eines Tages, wenn die rechte Zeit gekommen ist, wird aus diesem Samen eine Zivilisation erblühen. Dies … dies ist es, warum wir geboren wurden.

Seht ihr das nicht auch? Menschen zu helfen, ist ein gutes Ziel. Das Ziel eines Soldaten. Aber auf diese Weise … werden wir der Antrieb sein, der die Welt verändert. Sicher habt ihr Fragen. Paladin Taggerdy ist voll informiert. Ich habe größtes Vertrauen in das Volk von Appalachia. Ältester Maxson Ende.

Maxsons Nachruf auf De Silva

Bevor die Atombomben fielen, hatten die Generäle ihren Truppen gesagt, dass sie einem höheren Zweck dienen und ehrenhaft kämpfen würden. Das war patriotischer Müll. Unsere Besten und Verdienstvollsten wurden direkt zur Schlachtbank geführt.
Nie wieder. In dieser neuen Welt hat ein Offizier die Pflicht, das Leben jedes einzelnen unter seinem Kommando stehenden Soldaten als heilig anzusehen. Und wenn ein Soldat diesen letzten Preis bezahlt, muss Rechenschaft abgelegt werden. Vor seinen Brüdern, Schwestern und Ältesten.
Knappe De Silva war eine gute Soldatin. Eine standhafte Verbündete, die vor keiner Gefahr zurückwich. Sie war eine unerschütterliche Freundin. Wir werden ihr Opfer nicht vergessen. Das sind wir ihr verdammt noch mal schuldig.

Hintergrund: Fort Defiance

Hannah De Silvas Aufklärungsbericht

Persönliche Aufklärungsnotizen. Ich wusste es. Ich war schon mal auf einem Schulausflug hier. Die Wände sind robust, wie ich es in Erinnerung habe. Dem Paladin wird es gefallen. Die Stromleitungen verlaufen unterirdisch bis nach Thunder Mountain. Und so viel Platz für alles. Aber das Ganze ist stark „renovierungsbedürftig“. Und erst der Gestank. Und dann gibt es da noch ein kleines Problem mit den Ghulen. Aber dafür haben wir ja Powerrüstungen und Miniguns. Will ich in einem Irrenhaus leben? Nun ja, wenigstens ist es besser als im Venture, wo man eingequetscht haust wie eine Sardine. Da Silva Ende.

De Silvas Terminal

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Grant, Grant, Grant: Plötzlich taucht Grant auf und rennt wie wild herum. Kontrolliert jeden Raum, den Generator, den Aufzug … alles. Fast schon beeindruckend, wenn es bloß nicht so anstrengend wäre. Und dann stellt Grant plötzlich tausend Fragen: Wie viele Risse in den Wänden? Wie viele Türen? Ungesicherte Fenster? Er sagt, wir müssen diesen gesamten Trakt und das Erdgeschoss aufgeben. War er überhaupt schon mal im ersten Stock? Er behauptet, er kann den Aufzug wieder in Gang kriegen, und sogar militärische Sicherheits-Tech installieren, die Knappe Weber auf einem Beutezug gefunden hat. Und schon fliegt alles, was wir für Fort Defiance geplant hatten, einfach so aus dem Fenster. Tja, außer dem Namen. Der war das Einzige, was Grant gefallen hat.

WAS?: Letzte Nacht haben ich und die Jungs uns droben auf dem Dach Kriegsgeschichten erzählt. Und plötzlich sehen wir dieses total verrückte Ding. War wie so ´ne Art Fledermaus, die von Watoga her kam. Wir dachten, dass da drüben nichts mehr lebt – außer man zählt diese Mörderbots als Lebewesen. Tja, das Ding ist jedenfalls direkt auf uns zugeflogen. Wir haben mit den Miniguns eine Breitseite in seine Richtung gejagt und dem Viech mordsmäßig Angst gemacht. Aber ist das auch wirklich passiert? Der Cranberry Bog ist schon sehr, sehr merkwürdig geworden.

Erste Woche geschafft: Das Erdgeschoss ist frei von Ghulen. Es ist zwar immer noch ein Katastrophengebiet, aber mit etwas Armschmalz hat bald jeder von uns ein eigenes Zimmer. Die Nächte sind allerdings schon etwas unheimlich. Die anderen sind ja auch nicht mit den Geschichten über diesen Ort groß geworden. Ich schätze, dass wir in ein bis zwei Wochen so weit sind, dass der Gelehrte Grant und die anderen zu uns kommen können. Die Jungs und ich nennen diesen Ort jetzt „Fort Defiance“. Klingt richtig gut.

Das letzte Gefecht (18.08.95): Generatoren haben keinen Treibstoff mehr. Weiß nicht, wie lange die Jungs am Thunder Mountain bei so vielen Brandbestien noch durchhalten können. Wenn die Batterien ausfallen, sind wir alle tot. Jeder, der das liest, soll wissen, dass ich mein Bestes versucht habe. Wir alle haben das. Die stählerne Bruderschaft hat die Stellung so lange gehalten, wie es nur geht. Aber die Brandbestien kommen einfach immer wieder. Mir läuft die Zeit davon. Hören Sie mir deshalb zu: Wenn die Brandbestien immer noch eine Bedrohung sind, müssen Sie zur obersten Etage gelangen. Die Sicherheitstüren sind beste Militärqualität. Finden Sie einen Weg an ihnen vorbei. Schaffen Sie das, woran wir gescheitert sind. Halten Sie die Brandbestien auf. Die Stromversorgung bricht an. Muss los. Ad Victoriam. Gelehrter Grant.

Gelehrter Grant´s Terminal

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Letzter Aufruf für 099-01 (Entwurf): Ritter Wilson, ich bin nicht der Gelehrte, den Sie brauchen. Aber 099-01 ist nicht meine Idee. Das ist die letzte Nachricht, die wir von diesen Genies an der Westküste erhalten haben. Wir müssen das tun. Das Automatisierte Forschungsprogramm ist stabil. Es kann iterative Forschungen über Brandbestien durchführen und ihre Schwächen finden. Nur zwei Männer könnten die Operation von der Vault-Tec-Universität aus leiten. Wir könnten sterben, ja. Aber jemand muss herausfinden, wie man diese Bastarde ein für alle Mal vernichten kann. Taggerdy darf nicht umsonst gestorben sein.

Mission 099-01: Wir sitzen in der Grube, die wir uns selbst gegraben haben, Grant. Jedem zu erzählen, dass Fehler gemacht wurden, hilft uns nicht weiter. Ja, wir müssen mehr über Brandbestien herausfinden. 099-01 ist lebenswichtig. Aber nehmen wir einmal an, ich setzte zwei Ritter ein, um diese Mission zu stemmen, was würde dann passieren? Hm? Jedes Mal, wenn wir den Schallattraktor aktivieren, ist es ein Kampf um Leben und Tod, um die Brandbestien im Zaum zu halten. Wenn auch nur zwei Leute den Löffel abgeben, sind wir tot. Wir alle. Und wenn wir hier sterben, stirbt Appalachia mit uns. Konzentrieren Sie sich darauf, die Generatoren am Laufen zu halten. Dann haben wir genug Energie, falls Thunder Mountain fällt. Helfen Sie uns, die Stellung zu halten. Wir brauchen Sie. Nachtrag: Wir haben nicht genügend Leute für 099-01- Sehen Sie sich doch um. Taggerdy hat unsere besten Leute mit auf Touchdown genommen. Wenn sie jetzt noch nicht zurück sind, kommen sie auch nicht mehr zurück. Aber der Himmel reißt auf. Wir müssen nicht mehr über die Brandbestien wissen. Sie sind tot. Und vieles verdanken wir Ihrer Arbeit. Seien Sie stolz, Soldat. Ritter Wilson

099-01 wurde schon einmal ausgeführt. Und wir haben gute Leute verloren. Ein weiterer Versuch würde mehr als das Leben unserer Brüder und Schwestern riskieren. Wir würden riskieren, dass die Responder zu Feinden werden. Das können wir uns gerade jetzt nicht leisten. Ich nehme Rücksicht auf Ihren Hintergrund, aber wir sind ein militärischer Haufen. Sie haben Ihren Standpunkt dargelegt. Er wurde abgelehnt. Ich möchte nichts mehr davon hören. Paladin Taggerdy

Gelehrte Takano: Es wird wohl ein Weilchen dauern, bis ich wieder etwas schreiben kann. Die direkte Zusammenarbeit mit der Gelehrten Takano ist … einschüchternd. Ich habe so viele ihrer Artikel im Magazin Teslas Forschung gelesen. Bahnbrechende Forschung und Theorien. Ich weiß nicht, wie der Älteste Maxson sie gefunden hat, aber sie ist für uns der reinste Glücksfall. Ich versuche, mit ihr mitzuhalten. Die Pläne und Formeln, die sie mir schickt, der Terminal-Code, einfach alles. Ich weiß, dass ihr auch andere Gelehrte helfen, aber ich will nicht derjenige sein, der einen Bock schießt. Ich hatte ein ernstes Gespräch mit Paladin Taggerdy. Ich habe klargemacht, dass wir mehr und vor allem bessere Gelehrte brauchen. Aber ich glaube, ich bin der einzige Zivilist, dem sie vertraut. Und nach Madigan und Fisher kann ich ihr das wohl nicht verübeln.

Ein neues Zuhause: Ich habe jetzt ein Zuhause und Menschen, die mir helfen. Und Fort Defiance nimmt immer mehr Gestalt an. Der Aufzug war das letzte Teil dieses Puzzles, auch wenn die Hydraulik uns noch etwas beschäftigen wird. Knappe Belmonte saß drei Stunden lang da drin fest. Hoppla. Ich habe mich als Mechaniker in der Bruderschaft lange stiefkindlich behandelt gefühlt. Aber es hat sich einiges geändert, seit Maxson darüber gesprochen hat, wie wichtig die Gelehrten sind. Das Technologie nun eine unserer wichtigsten Missionen ist. Es ist einfach fantastisch: Da hält der alte Mann eine Rede, und quasi über Nacht hören plötzlich alle auf mich. Ich habe mir meinen Platz in der Bruderschaft verdient. Es ist schön anerkannt zu werden.

Senior Ritter Wilson´s Terminal

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Dringend: Touchdown-Bergungsmission – An alle Mitglieder der Bruderschaft, die das hier lesen: Sie sind nun Teil des Bergungstrupps. Unter meinem Kommando hatten wir weder genug Leute noch ausreichend Feuerkraft, um herauszufinden, was aus Operation Touchdown geworden ist. Es ist davon auszugehen, dass alle Beteiligten tot sind. Tochdowns Transponder senden auf der Funkfrequenz 92.3 der Bruderschaft, Entschlüsselungscode 3A-F1. Folgen Sie dem Signal und finden Sie, was von der Operation übrig ist. Ich werde das Gefühl nicht los, das Pldn. Taggerdys Schicksal die Antwort auf die Brandbestien-Bedrohung (Bravo Bravo) ist.

Anhang: Nachdem wir den Kontakt mit Pldn. Taggerdy verloren hatten, wurde zunächst angenommen, dass Operation Touchdown ein Fehlschlag war. Aber 2 Tage nach Verlust des Signals gab es ein massives Erdbeben. Späher meldeten eingestürzte Tunnel. Einige Wochen lang war der Himmel klar. Keine neuen Verbrannten-Angriffe auf Defiance. Wir dachten, wir hätten endlich gesiegt. Jetzt schwärmen Horden von Bravo Bravos aus mehreren Spalten. Wir können sie nicht aufhalten. Die Lage ist kritisch.

13.08.95: Die Zahl der Bravo Bravos wächst immer weiter. Die Reichweite von Gel. Grants Schallantenne lockt nicht alle von ihnen an. Wenn sie Thunder Mountain erreichen, ist alles verloren. Die Männer wissen, dass es keinen Einsatzplan gibt. Keine Desateure. Wir werden bis zum bitteren Ende kämpfen.

03.06.95: Ich möchte bestätigen, dass wir eine wachsende Anzahl Bravos geortet haben. Wenn Sie auch nur ein einziges Exemplar entdecken, alarmieren Sie bitte sofort den Wachoffizier. Gel. Grant ermittelt. Bei neuen Entwicklungen werde ich Sie unverzüglich kontaktieren.

02.02.95: Touchdown liegt nun fünf Tage zurück. Nach den Beben konnten wir keine Bravos mehr in der Luft entdecken. Erkläre die Mission vorläufig für erfolgreich. Persönliche Anmerkung: Liz kann niemals ersetzt werden. Appalachia kann ihr Opfer niemals zurückzahlen. Gehen Sie mit Gott, Pldn. Taggerdy.

03.01.94: Ich weiß, dass wir viel verlangen, aber wenn wir die Bravos bekämpfen wollen, brauchen wir Kugeln. Eine Menge. Außerdem brauchen wir für mindestens zwei Wochen weitere Nahrungsmittel für die Kantine.

20.07.93: Camp Venture wurde offiziell aufgelöst. Das gesamte Personal wurde verlegt. Vermelde, dass alle Späher ebenfalls abgezogen wurden. Zusammengefasst: Bis auf Thunder Mountain sind alle Truppen hier. Ich werde versuchen, die restlichen Knappen auszubilden. Ich möchte noch einmal wiederholen, dass Knappe Evelyn entlassen werden sollte. Ihr Benehmen ziemt sich nicht für die SB. Ich sehe ein, dass dies außergewöhnliche Umstände sind, aber wir sollten einen gewissen Standard einhalten.

Paladin Taggerdy´s Terminal

Fallout 76 Hauptquest 15 Die Stählerne Bruderschaft
Noch könnt ihr dieses Zimmer nicht betreten… Das Terminal beinhaltet die Baupläne für die Ultrazit-PA.
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Brandbestie: Analyse – Wir konnten einiges erfahren, seit wir den Kontakt zu Elder Maxson verloren haben. Grant sagt, es könnte kaum schlimmer sein. Bedrohungseinschätzung: Die eigentlichen Bravos sind verstärkte, mobile und listige Raubtiere. Bravos nutzen die Echopeilung, um Verstärkung am Boden anzufordern. Der Brutzyklus für die Bravos ist extrem kurz. Das Einzige, was Hoffnung macht, ist die Tatsache, dass Bravos nur an bestimmten Orten nisten. Wir haben drei Nester in alten Bergwerksstollen unter dem Sumpf gefunden, aber irgendwo gibt es ein Hauptnest, das das eigentliche Problem ist. Um zu verhindern, dass sich die Bravos außerhalb von Appalachia ausbreiten und möglicherweise ein Massenaussterben auslösen, müssen wir ihre Hauptnester zerstören.

Die ideale Lösung: Jeder einzelne Bravo muss vernichtet werden. Maxson hat den Einsatz von Atombomben verboten. Aber … Vor ein paar Jahren fanden wir eines der Raketensilos und das alte Sicherheitssystem war beeindruckend. Als letztes Mittel müssen wir einen Weg hinein finden. Senator Sam Blackwell war im Kernenergieausschuss, also könnte er etwas wissen. Aber niemand weiß, wo sein Bunker ist … außer vielleicht Quinn Carter vom Charleston Herald. Wie auch immer, wenn Touchdown fehlschlägt, kann die nukleare Option die einzige sein, die uns noch bleibt. Scheiß auf Maxsons Befehle.

Eine seltsame neue Welt: Alles ist anders. Als wir Lost Hills meldeten, womit wir es hier zu tun haben, konnten sie es kaum glauben. Sie sehen sich mit einer Reihe seltsamer Dinge konfrontiert: neuen Pflanzen, Tieren, Monstern … man verliert schnell den Überblick. Bis zu einem gewissen Grad habe ich auch aufgegeben. Aber eins ist klar: Diese Verbrannten und Brandbestien sind völlig anders und auf die müssen wir uns konzentrieren. Mit all den anderen Gefahren werden wir fertig, selbst mit diesen riesigen Mutanten. Aber wie sollen wir gegen die Verbrannten ankommen?

Ultrazit-Powerrüstung: Ich habe die von Gelehrter Takano übertragenen Pläne so weit genutzt wie ich konnte. Ich glaube, das Kühlmittelleck behoben zu haben, aber ich bin mir nicht vollkommen sicher. Sollten wir je die Zeit und Ressourcen haben, kann ich versuchen, eine zu bauen. Die Liste der benötigten Komponenten ist allerdings … einschüchternd.

Fallout 76 Hauptquest 15 Die Stählerne Bruderschaft
Die Truppe.
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Persönliche Notizen: Zwei Monate und immer noch keine Meldung von Maxson. Grant hat die Kommunikation mit der Westküste ein für alle mal abgeschrieben. Jedes Mal, wenn wir glauben, die Bravos endlich erledigt zu haben, kommen sie in noch größeren Horden zurück. Nur Grant und Wilson kennen Takanos letztem Auftrag. Wenn der sich herumspräche, wäre eine Massenpanik nicht auszuschließen. Jeden Tag verlieren wir nur noch mehr Munition, Kraft und manchmal auch Ritter. Wir müssen endlich die Endzone erreichen, sonst ist Appalachia erledigt.

Prioritätenwechsel: Bisher waren unsere obersten Prioritäten: Gefährliche und nützliche Technologie sicherstellen. Die Menschen von Appalachia beschützen. Unsere Einsatzkapazitäten erweitern. Aber die Führung hat ein Machtwort gesprochen und es gibt einige Änderungen. Wir planen, die Brandbestien mittels neuer Technologie, die Gelehrter Takano und Gelehrter Grant entwickelt haben, in eine Todeszone zu locken. Unsere neue oberste Priorität lautet nun, die BBs auszulöschen, bis der Himmel wieder frei ist. Einige von Ihnen werden den Auftrag erhalten, Nahrungsmittel, Munition und andere Vorräte von den Respondern und Freie Staaten sicherzustellen. Greifen Sie entschlossen durch. Sagen Sie ihnen, dass die BBs eine unmittelbare Gefahr darstellen. Sobald diese beseitigt ist, wird die Bruderschaft sich erneut um den Schutz der Menschen kümmern. Unter keinen Umständen haben Sie Kampfhandlungen zu initiieren oder Vorräte zu stehlen. Um an genügend Vorräte zu kommen, dürfen Sie jedoch Plünderungsrechte ignorieren. Einfach ausgedrückt: Alles, was nicht gerade auf den Farmen gelagert wird, ist Freiwild. Ich weiß, wie widersprüchlich das klingt, aber wir haben keine Zeit, Politik zu spielen. Wir befinden uns im Krieg und wir wollen ihn gewinnen. Ad Victoriam.

Satellit verloren: Wir haben heute den Kontakt mit USA-1103 verloren. Grant hat das Backup bereits hochgeladen, aber er weiß nicht, wie lange es noch funktionieren wird. Ältester Maxson meinte, wir müssten akzeptieren, dass wir ab einem gewissen Zeitpunkt auf uns alleine gestellt sind. Wenn Sie also irgendwelche dringenden Informationen brauchen, sollten sie JETZT danach fragen. Das Zeitfenster schließt sich. Wollte Sie außerdem vorwarnen, dass wir den Außenposten beim Damm von Grafton einmotten. Die Brandbestien werden einfach zu gefährlich. Wir müssen unsere Patrouillen mit Rittern in Powerrüstungen verstärken. Ich schicke Ihnen Esposito. Ich hasse es zwar, ihr Kommando aufzulösen, aber Sie wird Ihnen eine große Hilfe sein. Prüfen Sie die Knappen auf Herz und Nieren. Ich will keine schwachen Glieder in der Kette. Ad Victoriam.

Fort Defiance: Camp Venture war eine gute Einsatzbasis, aber mit dem Abschluss der neuen Absolventen sind wir bereit, unser Hauptquartier zu erweitern. Also willkommen in Fort Defiance. Ich möchte auf einige der Einwände eingehen, die wegen der Verlegung der Basis laut wurden: Der Cranberry Bog birgt ernstzunehmende Gefahren. Aber wenn wir uns hier niederlassen, beschützen wir Appalachia vor ihnen. Diese Gefahren werden zudem Plünderer und andere Eindringlinge abschrecken. Sie werden unser Schild sein. Das Fort selbst ist derzeit tatsächlich zu groß für unsere Bedürfnisse. Das heißt allerdings auch, dass wir hier auf lange Sicht genug Platz haben werden. Die ursprüngliche Funktion dieser Institution finden einige geschmacklos. Wurde vermerkt. Wir haben nun die Chance, sie von ihrer Vergangenheit reinzuwaschen und für unsere Zwecke einzusetzen. Wer von Ihnen in Uniform gedient hat, ist es bereits gewohnt, die Zähne zusammenzubeißen. Für alle Unerfahrenen: Das ist Ihre Gelegenheit, Mumm und Charakterstärke zu entwickeln. Ad Victoriam.

Die atomare Option

Elizabeth Taggerdy: Ältester. Ich habe die Berichte von Gelehrter Takano gelesen, und auch viel mit Grant geredet …

Roger Maxson: Raus damit.

Elizabeth Taggerdy: Die Schallgeneratoren funktionieren, aber da draußen gibt es einfach zu viele Bravos. Unsere Strategie zögert nur das Unvermeidliche hinaus.

Roger Maxson: Du gibst doch wohl nicht auf?

Elizabeth Taggerdy: Nein, natürlich nicht. Aber wir werden vermutlich etwas Größeres brauchen, etwas mit mehr … Durchschlagskraft.

Roger Maxson: Sag schon.

Elizabeth Taggerdy: Einer der Knappen hat auf Patrouille ein altes Atomraketensilo gefunden. Es ist noch funktionstüchtig.

Roger Maxson: Was? Du auch, Lizzy? Bist du verrückt geworden? Sieh dich doch mal um! Sieh dir das alles an. Der Tod, die Zerstörung, das Ende der Welt. Das haben wir den Atomraketen zu verdanken.

Elizabeth Taggerdy: Aber wenn wir nicht ein für alle mal mit den Bravos fertig werden, könnten sie uns alle auslöschen. Alles Leben auf dem Kontinent. Das hat Takano doch gesagt, oder?

Roger Maxson: Es wird immer einen Grund geben, eine Waffe einzusetzen. Immer. Aber Atomwaffen? Nie wieder. Ich würde diese Technologie am liebsten komplett aus der Welt schaffen. Ist das klar?

Elizabeth Taggerdy: Ja, Ältester.

Roger Maxson: Diese Sache ist für mich erledigt. Ich will nicht mehr darüber reden. Maxson Ende.

SB-Archiv: ARP-Hintergrund

Hailey Takano: Ist die Verbindung gut?

Grant McNamara: Ja. Ich empfange dich.

Hailey Takano: Ausgezeichnet. Ich übertrage jetzt das Programm. Wir werden es mehrmals schicken. Die Störungen bringen die Datenintegrität total durcheinander.

Grant McNamara: Drei Kopien dürften ausreichen, um alle Beschädigungen zu umgehen.

Hailey Takano: Wir haben uns hier den Kopf zerbrochen, bis uns eingefallen ist, wo du dieses Programm einsetzen kannst. In der Vault-Tec-Universität. Kommst du dorthin?

Grant McNamara: Die VTU? Scheiße. Das ist mitten im Responder-Gebiet.

Hailey Takano: Wer? Das spielt keine Rolle. Wenn die Anlage noch funktionsfähig ist, gibt es dort ein vollautomatisches Forschungslabor. Das wäre perfekt.

Grant McNamara: Gibt es noch andere Optionen?

Hailey Takano: Nein. Gibt es nicht. Übertrage auch weiterhin jede brauchbare DNS-Probe, die du von diesen … Brandbestien erhalten kannst. Wir helfen, solang wir können. Aber falls du uns nicht mehr empfängst, kannst du in diesem Labor die nötigen Informationen finden. Laut unseren vorläufigen Ergebnissen, tja … kommt es möglicherweise zu einem Massensterben, wenn die Bedrohung nicht eingedämmt wird.

Grant McNamara: … Oh Mann.

Hailey Takano: Hör zu, wenn wir uns nicht mehr hören, solltest du wissen, dass wir an dich denken, Grant.

Grant McNamara: Danke. Appalachia, Ende.

Sensormodul-Spezifikationen

Hier spricht Hailey Takano.
Ja, die sind mutiert bis zum Gehtnichtmehr. Aber physiologisch gesehen sind es eigentlich Fledermäuse. Und als solche verwenden sie eine Echoortung per Ultraschall. Bei normalen Fledermäusen, zumindest solchen aus der Vorkriegszeit, ist die Echoortung ziemlich eingeschränkt. Ultraschall wird von der Atmosphäre absorbiert. Die Ortung über Entfernungen von 20 bis 30 Metern hinaus ist nicht besonders praktikabel.
Die Brandbestien stoßen aber starke Ultraschallvibrationen mit einer beispiellosen Reichweite aus. Normalerweise ist das zu ihrem Vorteil. Doch wir können es gegen sie einsetzen. Wenn die Brandbestien eine einzelne Kolonie haben du ein großes Aufspürnetzwerk aufbauen kannst, das auf Frequenz 103,4 KHz eingestellt ist, ließe sich womöglich ihr Ursprung lokalisieren.
Beigefügt sind die Baupläne für ein Schall-Scan-Modul. Seine Reichweite ist noch begrenzt. Du musst eine Möglichkeit finden, einen größeren Bereich zu überwachen.

Ältester Maxson´s letztes Gespräch

Roger Maxson: Lizzy. Takano sagt, der Satellit fällt bald aus. Das war es dann wohl.

Elizabeth Taggerdy: Ältester, dazu bin ich nicht bereit. Können die Gelehrten denn nichts dagegen tun?

Roger Maxson: Nein. Die Infrastruktur der alten Welt bricht zusammen. Du bist die beste Stellvertreterin, mit der ich je das Vergnügen hatte, zusammenzuarbeiten. Jetzt ist es Zeit, dass du die Zügel in die Hand nimmst, Lizzy. Ich weiß, dass du bereit bist. Ich weiß, dass du deine Leute nicht enttäuschst.

Elizabeth Taggerdy: Roger, wir haben nicht genug Personal für diese Mission. Es kommen immer mehr Bravos.

Roger Maxson: Dann finde neue Rekruten. Finde kreative Lösungen.

Elizabeth Taggerdy: Ältester, du traust den Außenseitern zu vorschnell. Sie werden dich betrügen.

Roger Maxson: Fängst du jetzt auch damit an, Paladin? Alle um mich herum wollen immer die Außenwelt ausschließen, sich nur um sich selbst kümmern. Selbst mein eigener Sohn. Aber die Bruderschaft kann nicht ganz allein alles wieder aufbauen. Wir brauchen die anderen. Schließlich geht es bei unserem gesamten Plan um sie.

Elizabeth Taggerdy: Ich denke nicht an die ferne Zukunft, Ältester. Ich mache mir Sorgen um heute, und morgen. Wir sind ununterbrochen damit beschäftigt, die Bravos zurückzuhalten. Ich kann mir keinen Aussetzer leisten.

Roger Maxson: Ich habe Vertrauen in dein Urteilsvermögen. Wenn unsere Gelehrten etwas Neues finden, versuche ich, dir irgendwie eine Nachricht zu schicken. Und Lizzy – Ad Victoriam.

Gelehrter Grants Appell

Wenn du das hörst, Fremder, dann bin ich tot. Die Bruderschaft ist tot. Aber ich bin erleichtert, dass jemand anderes am Leben ist. Überhaupt jemand.
Mir ist es schnurzegal, ob du Chinese oder Amerikaner bist oder was auch immer. Du bist ein Mensch. Ich habe nicht viel Zeit.
Aber die Verbrannten sind eine größer Bedrohung, als du dir je vorstellen könntest. Du musst irgendwie die Sicherheitsvorkehrungen umgehen, die ich eingerichtet habe. Wenn du mal zum Militär gehört hast, brauchst du nur deinen Militär-Ausweis von der Regierung. U
nd wenn nicht … Finde einen anderen Weg. Ich weiß, dass ein … Geist … wohl nicht sehr überzeugend ist. Aber denke an mehr als nur deine eigene Haut, und denk daran, wie viel auf dem Spiel steht. Wir haben das getan. Deshalb gehe ich jetzt da raus, um zu sterben. Ad Victoriam. Gelehrter Grant meldet sich ab.

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Paterick
Paterick ist der Fallout-Experte des Teams. Er hat sich mit Fallout 3 und New Vegas an der Serie festgebissen und wandert nun auch schon lange durch das Ödland des vierten Teils. In Sachen Überleben gegen Ghule, Raider und Todeskrallen macht ihm so schnell keiner etwas vor.

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