The Isle

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The Isle
Ja es geht um Dinosaurier – und ja es ist ein Open World-Multiplayer Survival-Sandboxspiel – aber nein es ist NICHT ARK: Survival Evolved!

Heute geht es um das Spiel „The Isle„!

Wird The Isle das neue ARK?

Was auf den ersten Blick wie ein Abklatsch von ARK aussieht, verfolgt gameplaytechnisch komplett andere Pläne, als der derzeitige Platzhirsch der Survivalgames.
Denn in „The Isle“ könnt ihr nicht nur gegen die Dinosaurier kämpfen – nein – ihr könnt auch selber als Dinosaurier spielen und kämpfen!

Auf Basis der Unreal Engine 4 versucht das Team um Don Wittich seine Vorstellung des perfekten Survival-Sandboxgames mit Dinosauriern zu verwirklichen.

In ihrem Einstiegstext für ihrem Auftritt bei Steam Greenlight distanzieren sich die Entwickler klar vom Vorwurf das nächste „Rust/The Stomping Land/DayZ/Jurassic Park“ sein zu wollen.

The Isle
So sieht es aus, wenn wir einen Dino steuern.

Erweiterte Möglichkeiten für die Spieler

Die menschlichen Spieler teilen sich in die Gruppen „Rangers„, „Scavengers“ und „Poachers“ (Jäger, Plünderer und Wilderer) auf.

Menschliche Spieler steigen durch das verdienen von Punkten in Leveln und erhalten dadurch ähnlich wie in der Breaking Point-Mod weitere Boni.

Der Ranger beispielsweise kann später ein eigenes Raptor-Squad ganz in „Jurassic World“-Manier befehligen, während die anderen Klassen wie der Plünderer die Fähigkeiten des Entwaffnens oder eines Ansturms perfektionieren, oder im Falle des Wilderers ihre Beute über große Distanzen verfolgen können.

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Die drei Stufen der Ranger-Klasse.

Spieler können ebenfalls als Dinosaurier spielen – aktuell sind dies der „Puertasaurus„, der „Gallimimus„, der „Austroraptor“ und der „Tyrannosaurus Rex„.

Das Gameplay der Dinosaurier entscheidet sich dagegen grundlegend von dem der menschlichen Spieler – denn hier durchlebt der Spieler die komplette Entwicklung seiner Echse, vom Jungtier bis zum ausgewachsenen Tier. Und natürlich gilt auch hier – überleben!

Die Pflanzenfresser können Herden bilden – und das auch rassenübergreifend und von Anfang an, während die Fleischfresser von Natur aus Einzelgänger sind nur mit der eigenen Spezies ein Rudel bilden können.

The Isle
Eine Auswahl der spielbaren Dinosaurier

Weiterentwicklung des Urzeit-Predators

Die Fleischfresser nehmen hierbei noch eine weitere Sonderrolle ein – denn nachdem der Spieler mit seinem Steakliebhaber die Entwicklung vom Jungtier zum adulten Urzeitkiller durchgemacht hat, haben sie die Möglichkeit diesen auch noch weiterzuentwickeln.

Aktuell gibt es dafür drei „Stämme“, die weitere Fertigkeiten und Boni für den Dino freischalten – hier am Beispiel des T-Rex erklärt:

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Tyrannosaur Hyperendocrin Strain

Hyperendocrin Strain
Dieser Stamm wird die Masse und Größe des Dinosauriers erhöhen und auf pure, rohe Gewalt setzen. Diese Größe hat aber auch Nachteile – der Nahrungsverbrauch dieser Riesen steigt enorm und wer es nicht schafft genug zu fressen, klappt schnell zusammen.

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Tyrannosaur Tissoplastic Strain

Tissoplastic Strain
Dieser Stamm verbessert die Tarnfähigkeiten des Dinos. Außerdem kann er seine Stacheln als Falle einsetzen und besitzt eine giftige Galle.
Das geht natürlich auf Kosten der reinen Stärke – aber wer nicht gesehen wird kann auch gezielter zuschlagen!

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Tyrannosaur Neurotenic Strain

Neurotenic Strain
Dieser Stamm erhöht die Intelligenz des Dinos um ein Vielfaches und erlaubt euch beispielsweise die Konversationen von Menschen zu verstehen, elektrische Ausrüstung durch eine Art EMP außer Gefecht zu setzen und sogar eine Art „telekinetisches Schild“ zu benutzen.
Außerdem wird dieser Fleischfresser auch ein Rudel aus verschiedenen Spezies anführen können.
 

Basebuilding & Forscherdrang der belohnt wird

Für die menschlichen Spieler gestaltet sich der Spielverlauf eher „typisch“ für ein Survivalgame – Fertigkeiten ausbauen, eine Base errichten und sich so gut wie möglich ausrüsten – um gegen die Echsen bestehen zu können.

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Concept Art eines Außenpostens, den die Spieler übernehmen können.

Wer sich an die Erkundung der Insel macht, der soll auch belohnt werden.

Die Spieler können Außenposten übernehmen, freiräumen und zu ihrer Basis ausbauen – und auch sonst von allem profitieren, was diejenigen, die für die Insel verantwortlich sind zurückgelassen haben – seien es Aufzeichnungen, DNA-Proben oder Ressourcen.

 

Erstes Gameplay-Material & Entwicklungsstatus

Das hört sich natürlich alles erstmal fantastisch an – aber wie sieht das ganze dann „in Natura“ aus?

Das Spiel befindet sich noch im Pre-Alpha Status, allerdings wird es schon eine ganze Zeit lang entwickelt und erst kürzlich starteten die Entwickler wieder einen Aufruf, das man noch Verstärkung für das Team sucht.

Vorläufiges Fazit

„The Isle“ hat sich wahrscheinlich zugleich einen guten und schlechten Zeitpunkt ausgesucht, um auf der Bildfläche zu erscheinen.

Gut, weil der Hype um die Dinos gerade wieder groß ist – und selbiger um das Survival-Genre noch lange nicht abgeklungen ist.
Schlecht, weil der Platzhirsch ARK gerade jegliche Konkurrenz in den Boden stampft, was Patchgeschwindigkeit, Communitynähe und generelle Entwicklung angeht.

Bleibt abzuwarten, wie das relativ kleine Team um Gründer Don Wittich aus der Situation macht – denn die ersten Ergebnisse sehen nichtmal schlecht aus und das geänderte Spielkonzept wirkt ansprechend, mitunter natürlich auch durch die Option selber in die Haut eines Dinos zu schlüpfen.

Eure Meinung ist gefragt!
Was sagt ihr – hat die Spielewelt genug mit einem Dino-Spiel in der Survival-Sparte?
Oder räumt ihr „The Isle“ auf dem Markt Chancen ein?

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Chris
Chris ist ein Survival- & Sandboxgame-Fanatiker und seit den ersten Stunden der DayZ Mod und Minecraft "infiziert". Er ist außerdem Drahtzieher und Gründer der Seite und kümmert sich um eine Vielzahl unterschiedlicher News zum Genre die anfallen. Daneben ist er für die Verwaltung der Seite zuständig und kümmert sich um quasi alles, was im Hintergrund abläuft.

3 Kommentare

  1. Wenig Chancen…

    Was soll daran gut sein, als Dino zu spielen, wenn man nahezu das gleiche gameplay beim Ritt auf einer Schrecklichen Echse in ARK erleben kann.

    Für mich gibt es zurzeit nicht einen einzigen Grund ein anderes Survival Game im Dinoland als ARK zu spielen.

  2. Wird schwer für das Game – Ark ist technisch stark
    .
    Allerdings sehen die Scenen in dem Video – teilweise – auch schon ganz gut aus. Flüssige Animationen usw.

    Sehe es aber ähnlich wie Marco. Worin liegt genau das große Plus des Games im Verhältnis zu Ark?

    Für alle Dino Fans mag es ein Anreiz sein auch mal einen kleinen Dino selbst zu spielen oder als TRex den ein oder anderen Dino zu verspeisen. Aber sonst? Eher nicht das neue Ark 🙂

  3. In meinen augen füllt dieses spiel eine marktlücke im gamingberreich.
    Es gibt zur zeit kein nennenswertes spiel wo man tatsächlich auf halbwegs realistische art und weise(simulation/survival technisch) einen dinosaurier spielen kann.
    Ark ist im verlgeich eher anders einzustufen da viel mehr fantasie und so ne art rollenspiel sinn hat(dieses leveln ist nicht mein ding warum sollte der selbe dino 10mal stärker sein nur weil er ein höheres level hat…).
    The Isle ist dagegen schon ein richtiger simulator und macht jez in der pre-alpha schon ziehmlich viel spass.

    Ach ja und die details/bewegungen der Saurier sind einfach episch und eine erwähnung wert da kann sich sogar ARK ne scheibe abschneiden.

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