Rust – Juni-Update bringt Pferdereiten ins Spiel

Rust Giddy Up Juni Update

Der erste Donnerstag im neuen Monat heißt auch wie immer ein neues Update für den Survivaltitel Rust!
Das Juni-Update läuft unter dem Motto „Giddy Up!“ und führt eine komplett neue Mechanik ein: Das Pferdereiten!

Aber es gibt natürlich auch noch andere Neuerungen, wie etwa ein neues Menü, schickere Waffen-Visuals und eine performantere Serverliste!

Pferdereiten

Es ist jetzt möglich auf Pferden zu reiten!

Allerdings handelt es sich hier nur um eine erste Version, die erstmal nur recht rudimentär funktioniert. Die normalen Pferde im Spiel werden durch Pferde mit Sätteln ersetzt.
Diese spawnen ganz normal in der Spielwelt.

Wenn ihr dann zu einem Pferd geht und [E] drückt, steigt ihr in den Sattel. Gesteuert wird dann mit den üplichen WASD-Tasten.
Mit der Leertaste steigt ihr ab, mit der Shift-Taste sprintet das Pferd.

Sobald ihr aufsteigt seht ihr zwei Balken über eurer Lebensanzeige. Der erste, gelbe Balken zeigt die Ausdauer des Pferdes an. Ist diese aufgebraucht, muss sie aufgeladen werden und das Pferd trottet nur vor sich hin.
Stehenbleiben erhöht die Regenerationsgeschwindigkeit.
Der zweite Balken zeigt die maximal verfügbare Ausdauer an. Diese müsst ihr durch stetiges Füttern des Pferdes aufrechterhalten.

Dazu werft ihr dem Tier einfach pflanzliches Futter hin – oder führt es zu Früchten oder Gemüse, dann frisst es selbstständig.
Beim Fressen regeneriert das Pferd übrigens auch Lebensenergie. Diese könnt ihr durch einen Blick auf den Sattel kontrollieren.

Pferde sterben schnell, wenn ihr sie versucht in der Basis einzuschließen – und nach drei Stunden ohne Interaktion despawnt das Tier einfach.
Hinweis: Pferde benötigen weniger Ausdauer und sprinten schneller, wenn sie sich auf befestigen Straßen bewegen!

Für die Zukunft wird es eine Art Anbindestelle geben, um Pferde dauerhaft zu halten. Und auch andere Funktionen wie etwa das Zähmen oder sogar Rüstungen für das Tier sind möglich, aber noch nicht konkret geplant.

Neues Menü

Das komplette Menü von Rust wurde überarbeitet. Das Menü an sich bekommt in der neuen Version verschiedene kleine Hintergrund-Videos verpasst, die nach dem Start zufällig abgespielt werden und verschiedene Szenerien zeigen.

Im Optionsmenü herrscht nun dank Kategorien mehr Ordnung und Übersicht – und der Item Store sieht nun deutlich schicker und übersichtlicher aus und zeigt den Preis des Items in der lokalen Währung an.

Skin Unloading ist zurück

Die Funktion „Skin Unloading“ ist zurück, nachdem sie im letzten Monat nach einigen Problemen deaktiviert werden musste. Sie wird nun standartmäßig für alle System mit weniger als 10GB RAM angeschaltet und kann in den Optionen angepasst werden.

Netzwerk-Update-Optimierungen

Verschiedene Entitäten im Spiel (Forscher, gedroppte Items, Leichen) sendeten viel zu häufige Updates an den Server, insbesondere wenn sie sich auf dem Frachtschiff befanden.
Dies konnte dazu führen, dass einige Server während der Frachtschiff-Phase starke Performance-Einbrüche zu beklagen hatten.
Ein Update von Entwickler André Straubmeier sollte den Problemen nun einen Riegel vorschieben.

Waffen-Visuals

Die Waffen-Visuals in Rust waren ein bunter Mix aus verschiedensten Texturgrößen, unterschiedlichen Auflösungen und Qualitäten.
Daher wurden nun alle Visuals komplett überarbeitet und optimiert, was uns schickere Waffen und auch etwas eingesparten Speicher beschert.

Rust Giddy Up Juni Update

Rust Giddy Up Juni Update

Waffen-VFX & Optimierungen

Mit der Überarbeitung der Visuals wurde auch direkt an den Partikeleffekten der Feuerwaffen angesetzt. Die meisten wurden komplett neu erstellt (Ausnahmen: Raketenwerfer, Granatwerfer).
Dies sollte in einer deutlich niedrigeren Belastung von RAM und GPU durch die Effekte resultieren – und das sogar bei besserem Aussehen!

Waffenaufsätze und der Kugelhülsen-Auswurf werden nun auch besser positioniert und dargestellt, anstatt durch Teile der Waffe zu clippen.

Öhlbohrplattform

Es gab eindeutig zuviel Loot auf den Öhlbohrplattformen, vor allem durch die Forscher.
Daher wurde der Loot, den man durch die Forscher auf den Plattformen erhält, deutlich verringert.

Puzzle Reset-Fixes

Bisher gab es einen Timer von 30-60 Minuten, nach dem ein Monument komplett neu mit Loot befüllt und alles zurückgesetzt wurde. Wurde ein Spieler festgestellt, wurde der Timer gestoppt und im 30 Sekunden-Abstand gab es eine Überprüfung, bevor der Timer weiterlief.

Allerdings betraf dies die Öhlbohrplattformen negativ, weil es mitunter 30 Minuten dauern konnte, die Plattform komplett leerzuräumen.
Beim Rückzug respawnte dann alles wieder und man konnte sofort wiederkommen und eine weitere Runde Loot abgreifen.

Mit dem neuen Fix wird der Timer pausiert, wenn ein Spieler anwesend ist. Das bedeutet, dass ein Monument mindestens 30 Minuten ohne Spielerkontakt sein muss, bevor es komplett zurückgesetzt wird.

Küsten-Wellengang (Vorschau)

Es gibt eine neue Vorschau auf den kommenden Küsten-Wellengang. Dieser wird sich in Richtung Ufer bewegen und soll es etwas schwerer machen, aufs Wasser zu kommen.
Hat man den Küstenbereich aber einmal verlassen, wird der Wellengang deutlich ruhiger.

Spieler-Schritterkennung

Bisher war es oft so, dass der Charakter an kleinsten Ecken, Kanten und Schwellen hängenblieb, die man dann überspringen musste – eine nervige Angelegenheit!

Damit ist nun aber Schluss, denn es wurde eine Schritterkennung in den Bewegungs-Code des Spiels eingebaut.
Dadurch bewegt ihr euch deutlich flüssiger und bekommt automatisch einen kleinen „Schubs“ bei solchen Objekten.

Performance der Serverliste

Die Serverliste war bisher sehr simpel aufgebaut – und auch genauso programmiert. Alle Server wurden abgefragt, auf einem Panel dargestellt und konnten durchgescrollt werden.
Allerdings gab es damit Probleme und die Anzahl der abgefragten Server musste auf 256 reduziert werden.

Man sah also immer circa 15 Server, während 256 „im Vorraus“ abgefragt wurden – und alle diese abgefragten Server blieben unter Umständen die ganze Zeit im Hintergrund des Clients gespeichert.
Das Resultat: Eine miese Performance!

Die Lösung ist ein „virtueller Scroller“. Dabei werden immer nur die Einträge abgefragt und angezeigt, die man auch wirklich sieht. Scrollt man aus dem Sichtfeld, wird der Eintrag deaktiviert und gespeichert.
Wird er in Sicht gescrollt, wird das Gespeicherte schnell abgefragt.

Das Resultat ist hier eine deutlich bessere Performance des Serverbrowsers selbst, aber auch eine deutlich geringere Speicherbelastung für den gesamten Clienten.

Für den Nutzer ist der Unterschied nicht sichtbar, weshalb die obigen Screenshots der alten Methode und der folgende Clip der neuen Methode ohne Maske gezeigt werden.

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QuelleRust.Facepunch.com
Chris
Chris ist ein Survival- & Sandboxgame-Fanatiker und seit den ersten Stunden der DayZ Mod und Minecraft "infiziert". Er ist außerdem Drahtzieher und Gründer der Seite und kümmert sich um eine Vielzahl unterschiedlicher News zum Genre die anfallen. Daneben ist er für die Verwaltung der Seite zuständig und kümmert sich um quasi alles, was im Hintergrund abläuft.

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