H1Z1

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H1Z1 – das ist Daybreak Game Company´s (ehemals Sony Online Entertainment) Interpretation des Zombie-Survivel-Genre´s.

Die Story ist ähnlich der von vielen anderen (Zombie-)Survival-Titeln – das namensgebende Virus “H1Z1” hat eine Zombieapokalypse über die Welt gebracht – als einer der wenigen Überlebenden dieser Katastrophe muss der Spieler sich nun in dieser Welt durchschlagen.
H1Z1
Dabei macht H1Z1 eine wirklich gute Figur – die leicht vernebelte, etwas trübseelige und verwahrloste Landschaft die an den Nordwesten der USA angelehnt ist, vermittelt eine triste, leicht bedrückende Stimmung und dank tollen Ambient-Sounds wie knarrenden Dielen, einem gluckernden Brunnen oder einem Gegenstand der im Nachbarhaus herunterfällt kommt Stimmung auf.

Auch die Zombies tragen ihren Teil dazu bei – sie sind wie man sich Zombies vorstellt – relativ träge, faulig und etwas gruselig – und sie haben durchaus die eine oder andere Überraschung parat.
Sie reagieren auf den Spieler und die Umwelt, so bewegen sie sich auf Schüsse zu, folgen einer Taschenlampe oder jagen der Beute hinterher, die eigentlich dem Spieler als Nahrung dienen sollte.

Doch sie sind nicht die einzigen NPC´s die durch H1Z1 Streifen – Rehe, Wölfe und sogar Bären haben es sich in der Welt gemütlich gemacht und man kann sich auf einen gehörigen Schrecken einstellen wenn man durch den Wald streift und der Grizzly von nebenan einem über den Haufen rennt.

Generell interagieren alle Protagonisten in H1Z1 auch ohne den Spieler miteinander, was den Eindruck einer belebteren Welt vermittelt.

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Neue Rezepte entdecken

Eine Neuerung des Titels ist das “Discovery”-Systems vor dem eigentlichen Craften.
Der Spieler muss zuerst mit gesammelten Materialien Baupläne und Rezepte entdecken, bevor er sie herstellen und nutzen kann.
Neben in der Welt auffindbaren Gegenständen lässt sich das Arsenal an Waffen, Werkzeugen und Versorgungsgütern durch das Crafting extrem gut aufwerten.

Im Vergleich zu vielen anderen Titeln sind Schusswaffen in H1Z1 relativ selten, so findet man mit Glück eine M1911-Pistole, aber eine Schrotflinte, ein Jagdgewehr mit Zielfernrohr oder gar ein Maschinengewehr zu finden ist schon eine Besonderheit – so ist man meist mit Pfeil und Bogen und einer Nahkampfwaffe unterwegs.

Basebuilding

Aber nicht nur hier setzt H1Z1 Maßstäbe, auch in Sachen Basebuilding bietet man mit kleinen vorgegebenen und ebenfalls modularen Bauteilen für jeden Geschmack etwas brauchbares an, egal ob man eine kleine “Grabbelkiste” für den nächsten Respawn bauen will oder ein zweites “Woodburry”.

Das wohl größte Plus ist die Engine, auf der schon Planetside 2 sein Debüt gegeben hat und die klarmacht, wohin die Entwickler wollen – zu einem Spielerlebnis mit hunderten, vielleicht sogar tausenden Spielern gleichzeitig.

Von Release-Day an setzt H1Z1 hier Maßstäbe in Stabilität und Performance und holt das nach, was viele andere Entwickler im Genre versäumt haben – ein Spiel erst dann auf den Markt zu bringen, wenn es in den Grundsätzen spielbar ist und funktioniert – auch im Early Access.

Da lässt sich der Fakt verkraften das man derzeit noch ein paar Euro berappen muss um das neue Zombie-Spektakel zu testen, wenn man nicht auf den Free2Play-Release des Spiels warten mag.

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Mehr Bilder zu H1Z1 findet ihr in unserer Screenshot-Gallerie

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Chris
Chris ist ein Survival- & Sandboxgame-Fanatiker und seit den ersten Stunden der DayZ Mod und Minecraft "infiziert". Er ist außerdem Drahtzieher und Gründer der Seite und kümmert sich um eine Vielzahl unterschiedlicher News zum Genre die anfallen. Daneben ist er für die Verwaltung der Seite zuständig und kümmert sich um quasi alles, was im Hintergrund abläuft.

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