Fallout 76 Kopfgeld

Die Kollegen von Gamestar hatten die Gelegenheit, sich mit Todd Howard nochmal zum Thema Fallout 76 zu unterhalten. In diesem Interview enthüllte der Entwickler, dass es eine Art Fahdungs- und Kopfgeldsystem im Spiel geben wird.

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Kopfgeld für Aggressoren

Ganz genau wollte Howard sich nocht nicht zur Thematik äußern, deutete aber ein System ähnlich zum „Wanted“-System aus der GTA-Serie an.

So kann man mit etwas aufwand einen Spieler umlegen, der eigentlich garnicht auf PvP aus ist (fest steht diese Möglichkeit allerdings auch noch nicht).
Der Mörder bekommt dann eine Art „Fahndungslevel“, der sein Spielerlebnis einschränken soll. Außerdem wird ein großes Kopfgeld auf ihn aufgesetzt und zusätzlich wird seine Position öffentlicht auf der Karte dauerhaft angezeigt.

Wie genau die Einschränkungen für „ungewolltes PvP“ aussehen werden, wie man überhaupt erkennen will, wenn es dazu kommt und wann es „einvernehmlich“ ist – dazu äußerte sich Todd Howard allerdings nicht.

Die Idee dahinter scheint zu sein, dass sich die friedlichen Spieler gegen den Störenfried zusammenschließen – und ihn erledigen.

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Immer noch viele Ungereimtheiten

Alllerdings erwähnte Howard bereits mehrmals, dass der Tod des Charakters in Fallout 76 keinerlei negative Einwirkungen auf dessen Fortschritt haben soll.
Wo genau liegt dann der „Nachteil“ für den markierten PvP-Spieler, wenn er von anderen getötet wird?

Aber auch andersrumm ist fraglich, wie man sich ohne feste Server und Auswahlmöglichkeiten mit anderen, gleichgesinnten Spielern auf einer Welt einfinden soll, die auf PvP aus oder zumindest generell offen dafür sind?

Warum bringt man einen PvP-Aspekt in ein Spiel, wenn es dafür aktuell keinerlei Anreize gibt – und nur eventuelle Nachteile in Form des „Fahndungslevels“, das bestimmt ebenfalls ausgenutzt werden kann?

So ganz scheint Bethesda sich über die genaue Umsetzung des PvP-Aspektes in Fallout 76 noch nicht im klaren zu sein.
Mit dem Release am 14. November 2018 und der vorher stattfindenden Beta ist allerdings nicht mehr allzu viel Zeit, um genaues auszutüfteln.

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QuelleGamestar
Chris
Chris ist ein Survival- & Sandboxgame-Fanatiker und seit den ersten Stunden der DayZ Mod und Minecraft "infiziert". Er ist außerdem Drahtzieher und Gründer der Seite und kümmert sich um eine Vielzahl unterschiedlicher News zum Genre die anfallen. Daneben ist er für die Verwaltung der Seite zuständig und kümmert sich um quasi alles, was im Hintergrund abläuft.

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