Fallout 4 – Menschenopfer in den Tiefen von Dunwich Borers

Fallout 4- Dunwich Borers

Der nordöstliche Küstenbereich des Commonwealth lockt uns mal wieder in ein kleines Abenteuer. Das Museum der Hexerei ist euch da vielleicht noch ein Begriff. Doch ganz so weit wollen wir uns heute gar nicht hinaus wagen – vorher kommt man an Dunwich Borers vorbei und genau da zieht es uns hin…

Hugos Loch

Bevor wir uns in die Tiefen von Dunwich Borers wagen, erkunden wir noch etwas die Umgebung. Es lohnt sich! Denn ganz in der Nähe finden wir den stark verstrahlten und gut verteidigten Unterschlupf eines hiesigen Erkunders namens Hugo. Von ihm selbst fehlt leider jede Spur oder vielleicht trifft sich das sogar ganz gut?

Holoband Hugos Kampf

Die Jungs nerven mich nicht mehr. Das ist gut. Ich glaub das ist … was war das … Können die denn die Schilder nicht lesen? Höchste Zeit, dass ich wieder in den Steinbruch gehe. Schon zu lang her. Nein, kann ich nicht. Die Jungs würden mich nie rein lassen. Ich könnte sie alle umbringen. Nein, das wäre nicht, was sie wollen würde. Zeit, mich hinzulegen. Ja. Natürlich. Sie ist neben meinem Bett. Werde ich. Sie ist geladen.

Beste Bohrer für beste Arbeit

Bei der Firma Dunwich Borers handelte es sich um ein großes Vorkriegsunternehmen. Der Marmorsteinbruch mit seinen langen und tiefen unterirdischen Tunneln und großen Hohlräumen ist der ganze Stolz des Unternehmens, das sich voll und ganz auf Bohrer und bohren spezialisiert hat. Zumindest erweckt es zunächst diesen Anschein…

Eltern haften für Ihre Kinder!

Betreten wir diesen alten Steinbruch, dann müssen wir uns auf einiges gefasst machen: Gaslecks, Granaten, Strahlung, Stolperdrähte und Geschütztürme trachten uns bei jeder Unvorsichtigkeit nach dem Leben! Und wenn wir uns vorher nicht zu Tode stürzen, dann haben uns sicher Raider und wilde Ghule ins Visier genommen!

Verräterische Hinweise

Wollen wir etwas mehr über die Hintergründe von Dunwichs Borers erfahren, bleibt uns nichts anderes übrig als alle vorhandenen Arbeitsstationen zu inspizieren. Dabei müssen wir immer tiefer vordringen und was wir dann auf den entsprechenden Terminals über die Sicherheitshinweise zu lesen bekommen, lässt uns doch sehr schnell an dem eigentlichen Zweck der Firma zweifeln.

Mehr Schein als Sein

Bei Dunwich Borers handelte es sich nicht um eine der üblichen Scheinfirmen, die sich mit Geldwäsche und anderen Betrügereien bereichern wollten, nein, es ist tatsächlich viel schlimmer. So schlimm, dass es nahezu unaussprechlich ist! Hinter der letzten Arbeitsstation lauert das düstere Geheimnis und wenn ihr es wirklich lüften wollt, dann wagt den nächsten Schritt.

Ein Blick zurück

Es liegt Wahnsinn in der Luft. Wortwörtlich! Bewusstseinsverändernde Gase vernebeln unseren Geist. Flashbacks. Wir nehmen kurze Augenblicke einer schändlichen Vergangenheit wahr und werden zu unfreiwilligen Zeugen einer tödlichen Zeremonie. Und es war nicht nur ein Traum! Die Skelette der Opfer und der zeremonielle Dolch sprechen da leider eine eindeutige Sprache…

Wir sind nicht die Ersten

Viele Jahre sind vergangen, als es hier in den Tiefen von Dunwich Borers Menschenopfer durch die besagte Klinge zu beklagen gab. Viele sind dem Wahnsinn erlegen, auch all diejenigen die sich vor uns so tief hinab gewagt haben. Eine Gruppe von Raidern irrt seit einiger Zeit in den Tunneln umher und anders als wir, können sie dem Wahnsinn nicht mehr entfliehen…

Terminal von Station 1

Bob, wir brauchen Sie umgehend an Station 4. Sobald Sie da sind, werden wir alles Weitere erklären. Die Geschäftsführung.

Bitte um neue Stützbalken mehrmals abgelehnt. Danke für die zusätzliche Polsterung am Terminal von Station 1. Produktion von Station 1 auf Jahreshöchststand. Sie alle machen eine großartige Arbeit. Bob Stanson, Projektmanager, Station 1

Bericht zu Station 1: Die Produktion in diesem Bereich läuft weiterhin gut. Ausgezeichnete Belüftung. Gute Arbeitsmoral. Unfallfrei seit 93 Tagen.

Sicherheitshinweis: Schutzbrillen

Bitte erinnern Sie alle Mitarbeiter daran, ihre Schutzbrillen zu tragen. In diesem Monat haben schon vier Personen ein Auge durch herumfliegende Gesteinsteile aus den Maschinen verloren. Es ist ganz einfach: Tragen Sie Ihre Schutzbrille. Wenn wir den letzten gefundenen Augapfel als Beispiel mitbringen sollen, können wir das gerne tun. Die Geschäftsführung.

Sicherheitshinweis: Herabfallendes Geröll

Denken Sie daran, dass wir in einem Steinbruch unter zum Teil gefährlichen Bedingungen arbeiten. Wir haben Balken an den Stellen errichtet, an denen sie mit dem geringsten Materialaufwand die beste Abstützung bieten. Hierbei handelt es sich um eine Kostenreduzierung, mit der wir im Laufe der Jahre viel Geld einsparen konnten. Sollten Sie oder Ihre Mitarbeiter etwas rumoren hören oder eine Instabilität feststellen, warten Sie, ob sich das Problem nicht von selbst löst. Wenden Sie sich andernfalls an Ihren Leiter, um einen Termin auszumachen, an dem wir uns mit der Situation befassen können. Die Geschäftsführung.

Sicherheitshinweis: Geländer

Genau wie unsere Stützbalken kosten auch Geländer Geld. Wir haben sie dort errichtet, wo es uns angemessen erschien. Allerdings ist es bei mehreren Unfällen zu tödlichen Stürzen von Arbeitern gekommen, besonders in der Nähe von Station 2. Nehmen Sie sich bitte Zeit, um die Arbeiter daran zu erinnern, sich die Umgebung genau anzuschauen und sich nicht an die Geländer zu lehnen. Einige sind verrostet und eventuell nicht mehr stabil. Wir inspizieren die Geländer alle sechs Monate – sollten Sie also eines finden, das nicht mehr standfest ist, sind wir wahrscheinlich im Rückstand und werden uns in Kürze damit befassen. Kein Grund also, eine weitere Beschwerde einzureichen. Die Geschäftsführung

Nächste Veranstaltungen: Happy Hour

Es ist mal wieder so weit. In der „Grube“ (Station 3) erwartet Sie die nächste Happy Hour. Getränke stehen zur Verfügung und die Rechnung wird, wie immer, unter allen aufgeteilt und vom nächsten Gehalt abgezogen. Sie müssen also kein Geld mitbringen. Gehen Sie bitte verantwortungsbewusst mit Alkohol um. Wir möchten keinen weiteren Vorfall wie bei der letzten Happy Hour erleben, bei dem Jerry einen tödlichen Sturz erlitten hat. Die Geschäftsführung.

Nächste Veranstaltungen: Jährliches Picknick

Das diesjährige Picknick wird unabhängig vom Wetter in der Nähe des Eingangs zum Steinbruch stattfinden. Sie können gerne Ihr eigenes Essen mitbringen. Nuka-Cola wird von uns zur Verfügung gestellt. Falls Ihre Kinder ebenfalls kommen, behalten Sie sie bitte im Auge, besonders dann, wenn sie in der Nähe der Klippe des Steinbruchs spielen. Um einen Vorfall wie im letzten Jahr zu verhindern, freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir einen zusätzlichen Wachbot von Robco erhalten haben, der für Ordnung sorgen wird. Die Geschäftsführung.

Terminal von Station 2

John, wir brauchen Sie umgehend an Station 4. Sobald Sie da sind, werden wir alles Weitere erklären. Die Geschäftsführung

Danke für die Verbesserung unserer neuen Tunnelbohrmaschine von Station 2. Die Produktion hat sich in der letzten Woche um fünf Prozent erhöht. John Hatfield, Projektmanager, Station 2

Bericht zu Station 2: Beständige Produktion von guter Qualität in den letzten Monaten. Verkehr von Station 3 verlangsamt weiterhin unsere Produktion. Sobald Station 3 und 4 ihre Materialien erhalten, dürfte dies kein Problem mehr darstellen. John Hatfield, Projektmanager, Station 2

Terminal von Station 3

Brad, wir brauchen Sie umgehend an Station 4. Sobald Sie da sind, werden wir alles Weitere erklären. Die Geschäftsführung

Hey Leute, ich wollte mal wegen des neuen Geländers nachfragen, das ich vor einiger Zeit angefordert hatte. Neulich ist fast schon wieder jemand runtergefallen. Danke Leute, Bradley Ramone, Projektmanager, Station 3

Bericht zu Station 3: John von Station 2 beschwert sich andauernd darüber, dass unsere Mannschaft seine Produktion verlangsamt. Egal was ich ihm sage, er meint nur, dass ich mich an Sie wenden soll. Können Sie ihn vielleicht zur Vernunft bringen? Er weiß, dass wir die Ausrüstung brauchen. Danke Leute, Bradley Ramone, Projektmanager, Station 3

Terminal von Station 4

Hier spricht Tim Shoots. Kein Verdacht, als das neue Gerät letztens geliefert wurde. Die Mannschaft bei Station 4 glaubt noch immer, dass wir eine neue Station hinter diesem Bereich hier aufbauen. Die Scheinmannschaft, die Sie zusammengestellt haben, ist überzeugend. Allerdings mache ich mir Sorgen wegen der Projektleiter der anderen Stationen. Besonders Bob bei Station 1. Wir alle wissen, dass er seinen Job sehr ernst nimmt. Echt nervig. Ich hab da so ein Gefühl, dass er früher oder später bemerkt, dass hier etwas läuft. Bitte um Anweisungen.

Raider Bedlams Terminal

Großer Hausputz: Verfluchte Feiglinge. Saugus braucht Eisen, also hat mich Slag losgeschickt, um rauszufinden, wieso diese Penner dort verdammt noch mal keine Schrottladungen losschicken. Und was sehe ich, als ich ankomme? Diese gelben Bastarde stopfen Essen in sich rein, das sie sich noch nicht verdient haben, und flüstern sich Schauermärchen über die Dinge unten in der Mine zu. Tja, jetzt bin ich hier und damit haben diese Maden ein größeres Problem als ein paar wilde Ghule.

Wieder eine Verzögerung: Die letzten beiden Lieferungen sind rechtzeitig rausgegangen, aber die Crew, die ich losgeschickt habe, um die Ghule unten auszuschalten, ist nicht wieder aufgetaucht. Hier oben gibt es bald nichts mehr zum ausschlachten. Wir müssen tiefer in die Mine vordringen. Schätze, ich muss hier alles selbst erledigen.

Im Licht bin ich sicher Im Licht bin ich sicher Im Licht bin ich sicher Im Licht bin ich sicher …

Mehr zum Thema:
Fallout 4 - Nuka-World Map veröffentlicht
Paterick
Paterick ist der Fallout-Experte des Teams. Er hat sich mit Fallout 3 und New Vegas an der Serie festgebissen und wandert nun auch schon lange durch das Ödland des vierten Teils. In Sachen Überleben gegen Ghule, Raider und Todeskrallen macht ihm so schnell keiner etwas vor.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here