Fallout 4 Graygarden
Graygarden

In unserem neuen Fallout 4-Themenbeitrag erkunden wir die Geschichte rund um Doc Gray, Graygarden und die Weston WaterLINC.

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Die Farm „Graygarden“

Fast jeder redet darüber: „Kennst du die Farm, die von Robotern betrieben wird?“, denn wer braucht schon Menschen für den erfolgreichen Betrieb einer Farm! Im westlichen Commonwealth können wir tatsächlich eine Siedlung vorfinden – eine Hydrokultur-Einrichtung – die ausschließlich von Gartenrobotern betrieben wird. Diese langlebigen und robusten Mr. Handy haben die vielen Jahre unbeschadet überstanden, sind vollkommen autark und heißen uns nun mit selbst angebauten Obst und Gemüse Willkommen.

Der etwas verrückte Doc

Gut Graygarden

Der Namensgeber der Siedlung, der ruhelose Doktor Edward Gray war ein Genie in der Robotertechnik. Standard bedeutete für ihn Stillstand und künstliche Intelligenzen faszinierten ihn sein ganzes Leben. So verlieh er seinen Kreationen gern einzigartige, ja spezielle Persönlichkeiten. Leider wurde Dr. Gray wie viele andere Opfer des Krieges, aber seine Idee überlebte… Wer wissen möchte, wie der fernsehbegeisterte Doc einst lebte, kann seine bescheidene und nun verfallene Behausung westlich vom Garten besuchen.

Aufseher White, Greene und Brown

In Greygarden gibt es zwei Sorten von Mr. Handy-Robotern. Die sogenannten Arbeiterdrohnen sind für einfache Tätigkeiten und Wartungen zuständig. Die „Aufseher“ namens White, Greene und Brown – allesamt Grey´s Lieblingscharakteren aus dem TV nachempfunden – sind etwas komplexerer Natur. Mit ihren kognitiven Prozessoren sind diese drei Aufseher in der Lage, sämtliche Probleme zu erkennen und entsprechende Lösungen zu entwickeln.

„Greene mein Name und Handel steht auf dem Programm! Bereit fürs Feilschen im Garten?“

Aufseher Brown lässt Kronkorken springen, wenn wir ihm Mutabeeren liefern und Aufseher Greene geleitet uns sozusagen durch ein „großartiges“ Fernsehquiz mit eher fragwürdigen Preisen. Mit Aufseher White ist Dr. Gray aber etwas ganz Besonderes geglückt, denn dieser etwas zu menschlich geratene Gartenroboter flirtet mit uns, ganz unverblümt!

„Willkommen in Graygarden. Liebling! Das Wasser – es ist einfach schrecklich! Geringer Druck. Hohe Strahlung. Eigentlich ist es giftig. Stell dir vor, was es mit meiner Haut macht! Das funktioniert nicht!“

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Another Settlement needs your help!

Natürlich hat auch diese Siedlung ihre Probleme! Aufseher White hat sogar ein sehr großes und bittet uns recht schnell um Hilfe. Das hiesige Wasser ist giftig und diesen Umstand möchte der Roboter gern ändern. Die südlich gelegene alte Weston-Anlage versorgt die Farm mehr schlecht als recht mit Wasser und müsste wieder zum Laufen gebracht werden…

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Die Weston-Wasseraufbereitungsanlage

Weston WaterLINC

Bostons Stadtteile im Osten hatten ein großes Problem: die Kanalisation. Der Zahn der Zeit nagte an dieser und so kam man im Jahr 2051 zu der Ansicht, dass man mit einer Wasseraufbereitungsanlage dieses Problem lösen könnte. Gesagt, gebaut.

Aufgrund der ausbleibenden Instandhaltung nach dem Krieg ist das Gebiet nun sowohl innen als auch außen überflutet. Und während sich draußen Supermutanten nieder gelassen haben, haben sich drinnen Mirelurks angesiedelt. Die extreme Verstrahlung des aufgestauten Wassers stört die beiden neuzeitlichen Populationen in keiner Weise!

Die große Weston-Medienveranstaltung anno 2077

Die Weston WaterLINC steckte kurz gesagt in finanziellen Schwierigkeiten. Also griff man zu etwas fragwürdigen Lösungsmethoden – mit verheerenden Auswirkungen… Es war nur noch eine Frage der Zeit bis die Öffentlichkeit einen Zusammenhang zwischen den kürzlich auftretenden Cholera-Fällen in den angrenzenden Wohnungsgebieten und der Abwasserpolitik der Weston WaterLINC herstellen würde! Ein Fest, ein großes Fest sollte davon ablenken und aufzeigen, dass alles in bester Ordnung sei!

Wir können in den Terminals sogar noch das dazugehörige Memo an alle Mitarbeiter vorfinden:

Medienveranstaltung Weston WELLness – Zur Erinnerung: Am Dienstag, dem 26.10. werden Mitglieder der lokalen und landesweiten Presse als Teil der Presseinitiative Weston WELLness durch die Anlage geführt. Wir erwarten, dass unsere Mitarbeiter durchgehend höflich, zuvorkommend und diskret sind. Sämtliche Fragen, besonders die zum Cholera-Ausbruch, müssen an den nächsten Weston-Pressesprecher weitergeleitet werden.
Es werden Kartons mit Weston-Wasser gemäß unseres Wahlspruchs „So schmeckt Perfektion“ (C) an die Journalisten verteilt.
Rechnen Sie am Mittwoch mit Doppelschichten, um die verlorengegangene Produktivität wieder wett zu machen.
– Saul

Aus einem weiteren Terminaleintrag zu einer Büromaterial-Bestellung wird ersichtlich, dass die Betriebsleitung nichts mehr dem Zufall überlassen wollte. So schenkte man kurzerhand eingekauftes Trinkwasser aus und gab es als das eigene, makellose Getränk aus…

Woche vom 17.10.
1 Schachtel Weston-WELLness-Briefpapier
3 Kartons (60) Werbekugelschreiber mit Weston-Logo
2 Schachteln Visitenkarten (Mr. Arenson, Mr. Marks)
175 Liter Nut-Island-Trinkwasser
1 Kiste (400) Weston- Wasserkartons (leer)

Das Terminal des skrupellosen Betriebsleiters Mr. Saul Arenson offenbart uns weitere interessante Informationen:

Im zweiten Quartal hat unsere Regionalabteilung Massachusetts Rekordverluste verzeichnet. Hohe Betriebskosten und schwierige Vorgaben haben zu den mit schlechtesten Unternehmensbedingungen der letzten Jahre geführt. Wir benötigen dringend innovative Lösungen, wenn wir weiter Marktführer für öffentliche und städtische Versorgungseinrichtungen bleiben wollen.
Die Geschäftsführung möchte hiermit Weston-Betriebsleiter Mr. Saul Arenson Lob für seine mutigen Experimente im Bereich des Abwasser-Recyclings aussprechen. Wir sind uns sicher, dass die Risiken für die öffentliche Gesundheit minimal sind, und dass die Einsparung bei den Aufbereitungskosten erhebliche Auswirkungen auf unsere finazielle Zukunft haben werden.

Wasser marsch!

Doch zurück zu unserem Auftrag, denn Aufseher White erwartet uns sicher dringend zurück und zwar mit guten Neuigkeiten. Haben wir uns einen Weg in den unteren Bereich der Anlage bahnen können, sehen wir auch schon das ganze Ausmaß der Katastrophe.

Wir lassen das Wasser ablaufen…

Hochwasser! Auch in der sensiblen Hauptkammer. Sämtliche Schott-Türen finden wir verriegelt vor. Ein Schutzmechanismus, um Schäden an der Anlage zu minimieren. Doch es gibt auch gute Nachrichten. Die Hauptpumpe läuft, wenn auch mit verringerter Kapazität. Es gilt also die Hochwasserschutzpumpen wieder in Gang zu setzen, dann sollte sich das Problem von selbst lösen…

Wer noch etwas Zeit hat, kann sich gern die Betriebshinweise des Industriellen Hochwasserschutzsystems Mark VI zu Gemüte führen:

Diese Anlage wurde mit 4 Notfall-Hochwasserschutzpumpen Mark VI ausgestattet. Diese vollautomatische Wasserabpumpvorrichtung sollte Ihre Anlage auch in den kommenden Jahrzehnten sicher und trocken halten.
Im unwahrscheinlichen Fall einer starken Überflutung kann es bei Mark-VI-Pumpen, die komplett unter Wasser gesetzt wurden, zu einem Ausfall kommen. Verwenden Sie die automatisierte Software auf diesem Terminal oder betätigen Sie den Pumpensteuerungsschalter in der Nähe der Pumpe, falls Sie die Pumpe neu starten müssen. Hierdurch wird ein zweiter Motor aktiviert, der die Verstopfung beseitigt und den normalen Betriebszustand der Pumpe wiederherstellt.

Problem gelöst!

Wir wissen also was zu tun ist und natürlich gehen wir erfolgreich aus der ganzen Sache hervor! Aber bevor wir die guten Neuigkeiten Aufseher White überbringen, können wir uns noch kurz in die fragwürdigen Gebäudeverwaltungs-Aufzeichnungen einlesen:

18.10.
Abdichtung des Geschütz-Verteidigungssystems abgeschlossen. Die ersten tests sehen vielversprechend aus – die neuen Sensoren sollten dafür sorgen, dass sie sich abschalten, falls der Laden mal wieder überflutet wird. Ich bin schon froh, wenn sie nicht wieder alle zwei Wochen einen Kurzschluss haben.

19.10.
Nun, sie funktionieren. Emmis hat den Sedimentierungstank gesäubert und wieder vergessen, das Ansaugventil zu schließen. Riesenüberschwemmung. Geschütz 4 ist verschwunden, bevor es Schaden nehmen konnte und ist sofort wieder aufgetaucht, nachdem sie das Ventil geschlossen haben. Klappt also prima. Nur schade um Emmis.

21.10.
Routinewartung der Wasserpumpen. Nicht, dass das nötig wäre. Die Zentrale hat vielleicht an allem anderen gespart, aber die Dinger werden ewig halten.

22.10.
Saul schmeißt am Dienstag irgendeine Art Pressparty. Also müssen alle am Montag Überstunden machen, damit alles anständig aussieht. Hab ihnen gesagt, dass ich den Tag brauche, um die Geschütze umzuprogrammieren, damit sie nicht die Gäste erschießen. Dafür brauch ich zehn Minuten, den Rest des Tages kann ich mit etwas Produktivem verbringen. Der Roten Gefahr?

Sie hatten wohl alles versucht um zu entkommen. Vergeblich!

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Paterick
Paterick ist der Fallout-Experte des Teams. Er hat sich mit Fallout 3 und New Vegas an der Serie festgebissen und wandert nun auch schon lange durch das Ödland des vierten Teils. In Sachen Überleben gegen Ghule, Raider und Todeskrallen macht ihm so schnell keiner etwas vor.

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