Fallout 4 das Museum der Hexerei

Fallout 4 das Museum der Hexerei
Absolut nichts für schwache Nerven! Unheilvolle, ja schreckliche Laute und Geräusche über uns… Ganz nah… Ein Kratzen – was ist das? Im schwachen Licht erkennen wir Leichen, nichts als Leichen auf dem verwitterten Fußboden… Frisches Blut, überall und – was fällt da jetzt genau vor unsere Füße? Noch mehr zerfetzte Leichenteile?! Das ist zu viel – warum in Gottes Namen stehen wir hier überhaupt noch rum??? Da, wieder – schwere Schritte, ein garstiges Grollen und es ist fast daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa…

24 Stunden zuvor…

Ein Tag wie jeder andere und wir versuchen die paar Sachen, die wir letztens in einer verlassenen Ruine gefunden haben in Diamond City in Kronkorken umzusetzen. Da spricht uns eine Stadtwache an und fragt uns, ob wir schon mal was von dem Museum für Hexerei nahe Salem gehört haben und geht dann einfach weiter… Nicht der seltsamste Zeitgenosse dieser Tage. Stellt sich die Frage, könnte sich der lange Weg an die nördliche Westküste für uns lohnen?

Es hilft nichts. Die eben erworbenen Kronkorken reichen gerade mal für etwas Verpflegung und frische Munition und wir müssen hier einfach raus, diese Enge Bostons… Schlimmer kann es kaum werden…

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Wer nichts wagt…

Die Füße schmerzen und wieder eine Sohle durchgelaufen. Da kommen die letztens gefunden Stiefel wie gerufen… Auf den Straßen alles ruhig bisher, abgesehen von ein paar übergroßen Stechmücken keine Gefahr. Der Tipp dieser vagabundierenden Händlerin sich nur auf den Straßen zu halten war wirklich Gold wert!

Das Gebäude da vorn, könnte dass das Museum sein? Nein, das sieht für uns eher wie eine alte Kirche aus oder… Moment, doch, das ist tatsächlich das gesuchte Museum, da steht es über dem Eingangstor… Hm, war ja klar, verschlossen, hier kommen wir nicht weiter…

Museum der Hexerei

Wer suchet…

Ruinen, Grabsteine… Es muss doch noch eine andere Zugangsmöglichkeit in das Gebäude geben… Nur was stinkt da so ekelhaft – den Geruch kennen wir doch! Eine verstümmelte Leiche inmitten von Blut und ihr Haupt zertrümmert… Einladend nicht? Naja, zumindest hat uns diese Leiche weitergebracht, denn unweit von diesem blutgetränkten Schauplatz sehen wir eine Kellerluke…

Was steckt dahinter?

Doch zunächst müssen wir wissen was hier los war! Es nützt nichts, wir müssen die Leiche durchsuchen. Ein Holoband einer gewissen Private Hart – hören wir uns das mal an:

Private Hart: Jefferies! Lee hat den Rekorder zum Laufen gebracht. Und, hast du dir den Dienst so vorgestellt, als du zu den Gunnern gekommen bist? Gepäck aus Lynn Woods für einen Roboter-Butler wegschleppen? Wie hieß der noch mal? Welliton? Wellingham?
Major Jefferies: Nicht jetzt, Soldat. Wo ist Connors? Er ist nicht auf seinem Posten.
Private Hart: Oh, äh, tut mir leid, Sir. Der Lieutnant meinte, er hätte Spuren gefunden, wollte sie sich mal ansehen. Schütze Martin…
Major Jefferies: Spuren? Was für Spuren … was zum Teufel ist das?
Private Hart: Oh mein Gott … C-Conners? Wo … wo ist der Rest von ihm?
Major Jefferies: Oh Gott. Es hat uns gefunden. Sergeant Lee, schnapp dir die Kiste! Lass das Ding nicht aus den Augen! Alle ins Museum! Sofort! 
Private Hart: Major. Major! Was hat uns gefunden?

Gunner!

Perfekt und dafür der lange Fußmarsch. *Grummel* Also sind im Museum Gunner und irgendwas war ihnen auf den Fersen… Tja – entweder oder! Ein kurzer Blick kann ja nicht schaden…

DIE Todeskralle

Gegenwart…

Eine wilde Todeskralle – das hat also die Gunner in das Museum gejagt und in Stücke gerissen… Schon liegen wir am Boden, die Todeskralle direkt über uns – ein Kampf auf Leben und Tod, den wir nur schwer verwundet für uns entscheiden können… Wir kriechen in eine dunkle Ecke, die Todeskralle macht ihren letzten Atemzug – wir verarzten uns notdürftig und schlafen erschöpft ein…

Ein böses Erwachen?

Na das war doch mal eine Reise wert denken wir bei uns – kopfschüttelnd richten wir uns auf. Die Todeskralle kam von dahinten, als ob Sie was beschützen wollte – noch ein zerfleischter Gunner und noch ein Holoband? Na das hören wir uns jetzt auf jeden Fall an:

Sergeant Lee: Ein Nest voller Todeskrallen-Eier. Ein Dutzend, vielleicht auch mehr. Kaputt geschlagen. Außer dem hier. Kein Wunder, dass sie uns nicht sagen wollten, was in der Kiste ist. Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich den Bossen der Gunner und diesem aufgemotzten Schnapsschrank Wellingham gesagt, dass sie sich ihre Diamond-City-Kronkorken in den Arsch stecken können. Schätze, jetzt wissen wir, warum uns diese Todeskralle den ganzen Weg von Lynn Woods hierher verfolgt hat. Wir haben ihre verdammten Jungen geklaut. Oh Gott, wenn wir, vielleicht … können wir die Eier zurückgeben … Oh, hey, Mama. Suchst du das hier?

Blutbad – Dieser Auftrag kostete allen Gunnern das Leben!

Für einen Apfel und ein Ei

Die Gunner waren also dabei, eine Kiste mit Todeskrallen-Eiern von ihrem Nest in Lynn Woods nach Diamond City zu liefern. Hier ging es wirklich nur um lausige Todeskrallen-Eier?

Wenn wir den Typen in Diamond-City in die Finger bekommen… Das einzig brauchbare hier ist etwas Munition und was ist das? Ein Comic? “Crognak der Barbar”. Na immerhin, was zum Schmökern auf der nächsten Reise und dann haben wir da noch das versehrte Todeskrallen-Ei…

Was machen wir jetzt damit?

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Paterick

Paterick ist der Fallout-Experte des Teams. Er hat sich mit Fallout 3 und New Vegas an der Serie festgebissen und wandert nun auch schon lange durch das Ödland des vierten Teils.
In Sachen Überleben gegen Ghule, Raider und Todeskrallen macht ihm so schnell keiner etwas vor.

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