Dead Matter Spielvorstellung

Dead Matter SpielvorstellungUnter der Fragestellung “Was würde ich in einer Zombie-Apokalypse tun?” sucht derzeit das neue Spiel Dead Matter auf Kickstarter nach Unterstützung. Die Entwickler selbst bezeichnen es als ein Survival Sandbox Horror-Spiel, in dem der Spieler sowohl gegen die Untoten als auch gegen andere Spieler bestehen und ums Überleben kämpfen muss.

Seinen Ursprung hat das Projekt als Mod für Crysis 2, der bereits 2013 erschienen ist. Seitdem arbeiten die Entwickler an “ihrem Baby” und haben nun den Schritt zu einem Standalone-Spiel gewagt.

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Setting und technische Grundlagen

Das Setting ist klar – eine Zombie-Apokalypse hat stattgefunden, und der Spieler muss im kanadischen Alberta überleben. Es wird kleine Dörfer, größere Städte, weite Wälder und einsame Hütten geben, die sich auf der prozedural generierten Map finden, die nach Angaben der Entwickler 400 km² umfassen wird.

Als Basis dient die Unreal-Engine, und auch das Modding des Titels soll, ähnlich wie bei ARK: Survival Evolved, schon in einem sehr frühen Stadium möglich sein.
Das Hosten eines eigenen Servers soll dabei kostenlos und ohne jegliche Beschränkungen stattfinden – eigener Server, eigene Settings, eigene Mods.

Dead Matter Spielvorstellung
Eigene Server und Modding schon im Alpha-Stadium – ermöglicht und vereinfacht durch die genutzte Unreal-Engine
Nach aktuellen Informationen wird es einen Einzelspieler- als auch einen Mehrspielermodus geben, bei letzerem geben die Entwickler die Servergröße aktuell mit einem Minimal-Anzahl von 60-80 Spielern an.

Die Entwickler arbeiten auch an eine “Metagame”-System, dass verschiedene Dinge im Spiel regelt. Darunter fallen beispielsweise die Loot-Ökonomie, die Elektrizitäts- und Wasserversorgung auf der Karte, gefällte Bäume und deren Nachwachsen, potenzielle Quellen für Infektionen durch diverse Ressourcen und das Wetter, inklusive eines Jahreszeiten-Systems.

Die KI und alle Aktionen der Zombies werden ebenfalls von diesem System gesteuert.
Es können bestimmte Events ausgelöst werden, wenn man sich mit einer großen Gruppe oder gar Horde von Untoten auseinandersetzt. Je nachdem wie man damit interagiert, können Belohnungen oder auch Nachteile für den Spieler als Resultat davon entstehen.

Viele Freiheiten in Spielweise und Gestaltung

Was die Charakter-Gestaltung angeht ist Individualisierung klar im Trend, hier will Dead Matter keine Ausnahme sein. Von der Frisur und Haarfarbe über die Gesichtszüge bishin zu den kompletten Körperproportionen, man soll alles an seine Vorlieben anpassen können.

Dead Matter Spielvorstellung
Besonders in Sachen Nahkampfwaffen stehen uns viel Möglichkeiten zur Verfügung.
Auch was die Waffen und deren Anpassung angeht, haben wir viele Möglichkeiten, die zur Auswahl stehen. Die über 50 Nahkampfwaffen können beliebig angepasst werden, als Beispiel dient hier ein Baseball-Schläger der mit Stacheldraht umwickelt wird, ein Gewehr an das ein behelfsmäßiges Messer als Bajonat angebracht wird.
Es wird ebenfalls Verteidigungswaffen und Fallen geben, eine Alarm-Anlage die den Angreifer abschreckt und Zombies anlockt – oder gleich eine C4-Ladung auslöst, zum Beispiel.

In Sachen Fahrzeugen wird es ebenfalls viele Freiheiten geben, so können wir den schrottreifen Family-Van zu einerm wahren Survivalmaschine aufrüsten, indem wir ihn verstärken, Scheinwerfer anbringen oder schlicht und einfach tunen.

Das Basebuilding-System kann man in Dead Matter wohl eher als Verbarrikadierungs-System bezeichnen. Denn anstatt eigene Häuser oder Gebäude zu errichten, können wir die Ruinen der alten Welt wieder einnehmen, von Zombies säubern, verstärken und uns dort häuslich einrichten, bishin zur kleinsten Lampe.
Die Unterkünfte reichen von normalen Häusern über Lagerhallen und Werkstätten bishin zur Tankstelle – je nach Vorlieben, Gruppengröße und Verwendungszweck.

Dead Matter Spielvorstellung
Verbarrikadierte Fenster, Stromgeneratoren und Scheinwerfer – so rüsten wir unser Heim auf.
Die Versorgung kann durch unterschiedliche Wege gewährleistet werden. So kann der Spieler Wildtiere jagen und verwerten, eigene Beete und Farmen anlegen, oder – ganz im “The Walking Dead”-Style plündern durch die Städte ziehen, und nehmen was er findet.

Geplanter Release, Zahlungsziel und Stretch-Goals

Wenn alles nach Plan läuft, soll das Spiel innerhalb der nächsten sechs Monate als Alpha-Version auf Steam erscheinen.
Dafür waren ursprünglich 60.000 kanadische Dollar als Finanzierungsziel angedacht.
Dieses Ziel hat das Spiel mittlerweile schon erreicht, sogar schon mehr als verdoppelt – der aktuelle Stand (27.07.2017 – 16 Uhr) liegt bei circa 141.000 kanadischen Dollar.

Als Stretch-Goals, also Zielmarken, die über den eigentlichen Zahlungsziel liegen und Boni freischalten, hat das Team unter anderem eine Map-Erweiterung, Flugzeuge und Züge sowie eine komplett neue Map – “Vancouver Island” geplant, zu der man aus der Originalmap reisen kann (die aufgezählten Goals wurden allesamt schon erreicht).
Als nächstes Stretch-Goal steht ein interaktives KI-Siedlungs- und Fraktionssystem an, das bei 175.000 freigeschaltet wird.


Dead Matter auf Steam Greenlight: Dead Matter
Dead Matter Website: https://playdeadmatter.com

Erste Meinungen aus der Community

Neben dem offensichtlichen – der erfolgreichen Finanzierung des Spiels an sich -, gibt es auch schon einge Meinungen zum Spiel aus der Community.
So haben sich auch schon einige der bekannteren Content-Creators wie Rhinocrunch oder PsiSyndicate zum Spiel geäußert. Dabei sind die Meinungen durchweg positiv und in freudiger Erwartung des Titels, auch wenn sich alles, wie so oft – nach der “eierlegenden Wollmichsau” anhört. 😉

Die entsprechenden Videos haben wir euch natürlich ebenfalls angehängt:

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Chris

Chris ist ein Survival- & Sandboxgame-Fanatiker und seit den ersten Stunden der DayZ Mod und Minecraft “infiziert”.
Er ist außerdem Drahtzieher und Gründer der Seite und kümmert sich um eine Vielzahl unterschiedlicher News zum Genre die anfallen.
Daneben ist er für die Verwaltung der Seite zuständig und kümmert sich um quasi alles, was im Hintergrund abläuft.

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